Iana Romanova holt ersten Weltcup-Sieg - Simone Hauswald gewinnt kleine Kugel
Biathlon2b Redaktion am 25.03.2010 - 16:05 Uhr
Im letzten Sprintrennen der Saison hat die Russin Iana Romanova ihren ersten Sieg im Biathlon-Weltcup errungen. Marie Laure Brunet sicherte sich Rang zwei vor Helena Jonsson. Simone Hauswald nimmt dank ihres vierten Platzes die kleine Kristallkugel für den Sprintweltcup mit.
Romanova souveräne Siegerin
Scheinbar ohne es wirklich realisiert zu haben, überquerte Iana Romanova mit der hohen Startnummer 56 die Ziellinie - als Siegerin. Die Freude über den ersten Weltcup-Triumph und das erste Podium überhaupt kam wohl erst im Nachhinein, obwohl der Sieg schon auf der Schlussrunde festgestanden hatte. Die Russin gewann mit zehn Sekunden Vorsprung vor dem neuen Zugpferd der Französinnen, Marie Laure Brunet. Die 21-Jährige realisierte damit ihr bestes Karriere-Resultat. Als Dritte schaffte Helena Jonsson den ersehnten Achtungserfolg zum Saisonende. "Ich bin froh, dass es bald vorbei ist. Die erste Hälfte der Saison war super, aber der Rest bescheiden. Nun brauche ich noch einmal ein gutes Resultat zum Abschluss", meinte die sympathische Schwedin vor dem Rennen. Alle drei Athletinnen auf dem Stockerl blieben trotz böigem Wind fehlerfrei am Schießstand.
Vierter Rang bedeutet ersehnte Kristallkugel
Mit einer Strafrunde bei schwierigen Windbedingungen hat sich Simone Hauswald als beste Deutsche sehr gut geschlagen. Die Schwarzwälderin verpasste eine erneute Podiumsplatzierung nach drei Siegen in Serie nur knapp mit acht Zehntelsekunden, konnte sich aber mit der kleinen Kristallkugel für den Sprint-Weltcup trösten. Sie gewann diese Wertung mit elf Punkten Vorsprung vor Magdalena Neuner, die heute Achte wurde. "Der Sprint-Weltcup bekommt eine Ehrenposition zusammen mit den Olympia-Medaillen", kündigte Hauswald an. "Ein Fehler stehend - das war ein eigener Fehler und nicht vom Wind verursacht. Das war ärgerlich. Aber ich bin super zufrieden mit dem vierten Platz und der Sprintkugel. Ich war auch sehr nervös in den letzten Tagen", so Hauswald.
Neuner gegen Hauswald - alles ist möglich im Gesamtweltcup
Nachdem die Entscheidung um die kleine Kugel für den Sprint nun gefallen ist, ist im Massenstart und im Gesamtweltcup noch alles offen. "Mit dem Gesamtweltcup wird es schwierig, da es im Massenstart auch für den Letzten noch Punkte gibt. Aber ich hoffe, ich kann die Massenstart-Kugel noch mitnehmen", äußerte Hauswald ihre nur geringen Hoffnungen auf den ganz großen Coup. Dort liegt Magdalena Neuner nach dem heutigen Rennen fast uneinholbar mit 873 zu 840 Punkten in Führung. Trotz ihrer 33 Punkte Vorsprung will Neuner noch nicht zu früh feiern: "Es ist halt Biathlon, da kann alles passieren. Die letzten Rennen sind immer kurios. Ich versuche, noch einmal ein richtig gutes Rennen zu machen", kündigte die Wallgauerin an. "Läuferisch passt es super, ich habe mich gut erholt und viel geschlafen. Trotz meiner drei Fehler noch auf dem achten Platz zu sein, ist sehr gut. Da kann ich im Massenstart noch einmal angreifen. In Oslo habe ich mich sehr müde gefühlt, aber jetzt geht es wieder sehr gut. Khanty liegt mir von der Strecke her", gibt sich Magdalena Neuner zuversichtlich.
Sabrina Buchholz mit gutem Weltcup-Comeback
Mit wenig Erfolg hatte Sabrina Buchholz ihren bisher einzigen Weltcup-Einsatz in diesem Winter auf der Pokljuka bestritten, wo sie im Sprint nicht unter die besten 60 kam. Heute lief es nach guten Ergebnissen in den letzten Wochen und dem Gesamtsieg im IBU-Cup bedeutend besser, so dass sie mit tadelloser Schießleistung als Elfte überzeugen konnte. "Ich bin froh über mein Schießergebnis, dass ich Null geschossen habe. Überrascht bin ich aber nicht, denn am Schießstand lief es das ganze Jahr schon gut. Läuferisch habe ich mich das ganze Jahr auch relativ gut gefühlt und bin froh, dass es heute so gut geklappt hat", freute sich die Thüringerin, die im kommenden Winter ihren Weltcup-Startplatz sicher haben wird. "Das Karriereende der Anderen ist ein Anreiz, aber es wäre schon schön gewesen, wenn sie noch ein bisschen weitergemacht hätten. Von mir aus hätten sie ruhig noch bleiben können", so Buchholz. Andrea Henkel verlor am Schießstand neben einer Strafrunde auch durch ein technisches Problem mit einer "Fehlzündung" etwas Zeit, wurde aber dennoch gute Zwölfte. Kathrin Hitzer kam mit einer Strafrunde als 14. in die Wertung, während Kati Wilhelm nach zwei Fehlschüssen nicht über Position 25 hinauskam. Martina Beck wurde bei gleichem Schießergebnis nur 55. und Tina Bachmann konnte nur ratlos den Kopf schütteln: Die Vorjahressiegerin traf stehend keine einzige Scheibe und wurde mit sechs Schießfehlern 59. von 67 gestarteten Athletinnen.
Romanova souveräne Siegerin
Scheinbar ohne es wirklich realisiert zu haben, überquerte Iana Romanova mit der hohen Startnummer 56 die Ziellinie - als Siegerin. Die Freude über den ersten Weltcup-Triumph und das erste Podium überhaupt kam wohl erst im Nachhinein, obwohl der Sieg schon auf der Schlussrunde festgestanden hatte. Die Russin gewann mit zehn Sekunden Vorsprung vor dem neuen Zugpferd der Französinnen, Marie Laure Brunet. Die 21-Jährige realisierte damit ihr bestes Karriere-Resultat. Als Dritte schaffte Helena Jonsson den ersehnten Achtungserfolg zum Saisonende. "Ich bin froh, dass es bald vorbei ist. Die erste Hälfte der Saison war super, aber der Rest bescheiden. Nun brauche ich noch einmal ein gutes Resultat zum Abschluss", meinte die sympathische Schwedin vor dem Rennen. Alle drei Athletinnen auf dem Stockerl blieben trotz böigem Wind fehlerfrei am Schießstand.
Vierter Rang bedeutet ersehnte Kristallkugel
Mit einer Strafrunde bei schwierigen Windbedingungen hat sich Simone Hauswald als beste Deutsche sehr gut geschlagen. Die Schwarzwälderin verpasste eine erneute Podiumsplatzierung nach drei Siegen in Serie nur knapp mit acht Zehntelsekunden, konnte sich aber mit der kleinen Kristallkugel für den Sprint-Weltcup trösten. Sie gewann diese Wertung mit elf Punkten Vorsprung vor Magdalena Neuner, die heute Achte wurde. "Der Sprint-Weltcup bekommt eine Ehrenposition zusammen mit den Olympia-Medaillen", kündigte Hauswald an. "Ein Fehler stehend - das war ein eigener Fehler und nicht vom Wind verursacht. Das war ärgerlich. Aber ich bin super zufrieden mit dem vierten Platz und der Sprintkugel. Ich war auch sehr nervös in den letzten Tagen", so Hauswald.
Neuner gegen Hauswald - alles ist möglich im Gesamtweltcup
Nachdem die Entscheidung um die kleine Kugel für den Sprint nun gefallen ist, ist im Massenstart und im Gesamtweltcup noch alles offen. "Mit dem Gesamtweltcup wird es schwierig, da es im Massenstart auch für den Letzten noch Punkte gibt. Aber ich hoffe, ich kann die Massenstart-Kugel noch mitnehmen", äußerte Hauswald ihre nur geringen Hoffnungen auf den ganz großen Coup. Dort liegt Magdalena Neuner nach dem heutigen Rennen fast uneinholbar mit 873 zu 840 Punkten in Führung. Trotz ihrer 33 Punkte Vorsprung will Neuner noch nicht zu früh feiern: "Es ist halt Biathlon, da kann alles passieren. Die letzten Rennen sind immer kurios. Ich versuche, noch einmal ein richtig gutes Rennen zu machen", kündigte die Wallgauerin an. "Läuferisch passt es super, ich habe mich gut erholt und viel geschlafen. Trotz meiner drei Fehler noch auf dem achten Platz zu sein, ist sehr gut. Da kann ich im Massenstart noch einmal angreifen. In Oslo habe ich mich sehr müde gefühlt, aber jetzt geht es wieder sehr gut. Khanty liegt mir von der Strecke her", gibt sich Magdalena Neuner zuversichtlich.
Sabrina Buchholz mit gutem Weltcup-Comeback
Mit wenig Erfolg hatte Sabrina Buchholz ihren bisher einzigen Weltcup-Einsatz in diesem Winter auf der Pokljuka bestritten, wo sie im Sprint nicht unter die besten 60 kam. Heute lief es nach guten Ergebnissen in den letzten Wochen und dem Gesamtsieg im IBU-Cup bedeutend besser, so dass sie mit tadelloser Schießleistung als Elfte überzeugen konnte. "Ich bin froh über mein Schießergebnis, dass ich Null geschossen habe. Überrascht bin ich aber nicht, denn am Schießstand lief es das ganze Jahr schon gut. Läuferisch habe ich mich das ganze Jahr auch relativ gut gefühlt und bin froh, dass es heute so gut geklappt hat", freute sich die Thüringerin, die im kommenden Winter ihren Weltcup-Startplatz sicher haben wird. "Das Karriereende der Anderen ist ein Anreiz, aber es wäre schon schön gewesen, wenn sie noch ein bisschen weitergemacht hätten. Von mir aus hätten sie ruhig noch bleiben können", so Buchholz. Andrea Henkel verlor am Schießstand neben einer Strafrunde auch durch ein technisches Problem mit einer "Fehlzündung" etwas Zeit, wurde aber dennoch gute Zwölfte. Kathrin Hitzer kam mit einer Strafrunde als 14. in die Wertung, während Kati Wilhelm nach zwei Fehlschüssen nicht über Position 25 hinauskam. Martina Beck wurde bei gleichem Schießergebnis nur 55. und Tina Bachmann konnte nur ratlos den Kopf schütteln: Die Vorjahressiegerin traf stehend keine einzige Scheibe und wurde mit sechs Schießfehlern 59. von 67 gestarteten Athletinnen.
Weiterführende Informationen:
| Ergebnis: Weltcup Khanty-Mansiysk (RUS) 2010 Sprint Damen |










