Reaktionen nach den letzten Rennen: "Ich mag wohl keine leichten Wettkämpfe"

XC-Ski Redaktion am 20.03.2011 - 20:53 Uhr

Darya Domracheva hat ihren ersten Weltcupsieg in diesem Winter gefeiert. Bei den Herren triumphierte erneut Emil Svendsen. Lest hier, was auf der letzten Pressekonferenz der Saison gesagt wurde.

Darya Domracheva (BLR)
Ich habe daran geglaubt, noch gewinnen zu können und nun bin ich sehr glücklich. Ich wusste, dass es meine letzte Chance war, als ich das Stadion nach Anna verlassen habe. Nach drei guten Schießeinlagen sind mir dann zwei Fehler passiert. Ich glaube, ich mag wohl keine leichten Wettkämpfe.

Anna Bogaliy-Titovets (RUS)
Ich habe die ganze Saison eine Menge Probleme mit dem Schießen gehabt aber nicht heute. Ich stand nicht unter Druck und das hat mir sehr geholfen. Ich wusste, dass ein Vorsprung von 6 Sekunden vor Darya nicht viel sind, aber als sie mich dann überholt hat habe ich nur versucht, meinen zweiten Platz abzusichern.

Olga Zaitseva (RUS)
Wir hatten eine Menge psychischer Probleme bei der WM, weil jeder von uns gut aussehen wollte. Aber heute hat keiner etwas von uns erwartet. Ich werde noch ein paar Wettkämpfe in den nächsten Wochen machen und mich dann Ende April entscheiden, ob ich weitermache.

Kaisa Mäkäräinen (FIN)
Ich war viel nervöser vor der Verfolgung als heute, heute war ich eher müde. Ich habe mir schon etwas Sorgen gemacht und konnte mich nicht entspannen. Ich bin nun sehr glücklich, es ist unfassbar und noch schwer realisierbar.


Emil Svendsen (NOR)
Bei etwa noch 1000 Metern bis zum Ziel hatte ich nie daran gedacht, Ole noch erreichen zu können. Dann beim letzten Anstieg hatten wir immer noch 15-20 Sekunden Rückstand und ich gab Evgeny und mir immer noch keine Chance. Dann oben habe ich gesehen, dass nicht mehr viel fehlt und bin vorbei gegangen. Von da an lief es fast wie gestern.

Evgeny Ustyugov (RUS)
Nach gestern hatte ich fast damit gerechnet, nicht zu starten. Aber dann habe ich unsere Frauen und deren Leistungen gesehen und das hat mich beflügelt. Ich habe bis zum letzten Anstieg nicht daran gedacht, Ole noch einholen zu können. Nun bin ich natürlich sehr mit meinem Wettkampf zufrieden.

Ole Einar Bjoerndalen (NOR)
Mein Schießleistung war heute richtig gut. Gestern bin ich nicht an den Start gegangen, weil ich mich sehr müde gefühlt habe. Ich denke, dass das die richtige Entscheidung war. Ich habe versucht, ein paar Extrasekunden zu erlaufen, aber auf dem letzten Kilometer war ich komplett blau. Ich konnte mich fast nicht mehr auf den Beinen halten. Das war furchtbar.

Arnd Peiffer (GER)
Ich kam aus der Strafrunde, da hat der Björn Ferry schon so rübergeschielt und keiner wollte so richtig vorlaufen. Dann bin ich erstmal vorgelaufen. Ich hatte mir die Runde gut eingeteilt und wusste, dass ich auch auf der Zielgeraden nicht so schlecht bin. Gerade hier hoch zu den Wachskabinen und da habe ich dann drauf gesetzt. Beim letzten Schießen wurde es ganz schön schwer von der Konzentration her, da ist man im Kopf schon richtig müde. Ich war eigentlich froh, dass ich stehend jeweils mit nur einem weggegangen bin, der Stand hier liegt mir nicht besonders und da kann ich ganz gut mit leben.
Tarjei war mit Abstand der beste Athlet in dieser Saison, er hat die meisten Siege gehabt, fast immer auf dem Podest. Er hat es verdient und ist der würdige Gesamtweltcup-Sieger.
Ich freue mich nun auf ein paar Tage zu Hause, ein bisschen Ruhe. Ich denke, das habe ich mir verdient. Es war eine sehr schöne Saison und jetzt ist aber auch gut.

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