Stimmen nach den spannenden Jagdrennen: "...und dann volle Pulle"
XC-Ski Redaktion am 19.03.2011 - 19:22 Uhr

© Manzoni/NordicFocus
Das waren extrem spannende Verfolgungsrennen am Osloer Holmenkollen. Besonders das Herrenrennen hatte es in sich. Lest hier, was die Sportler anschließend sagten.
Anastasiya Kuzmina (SVK)
Ich bin sehr froh zurück zu sein auf dem obersten Podium, insbesondere beim Weltcup-Finale. Bei meinen letzten Wettkämpfen war ich nicht so glücklich mit meinem Schießen, aber heute lief es gut...Nach zwei Fehlern im Liegendschießen konnte ich ein wenig ausrasten und mich auf das Schießen konzentrieren, was gerade bei diesem Wettkampf so wichtig ist.
Darya Domracheva (BLR)
Am Ende der Saison konnte ich mich heute nicht mehr genügend konzentrieren. Wir alle mussten zu oft in die Strafrunde.
Andrea Henkel (GER)
Der Wind war heute nicht das Problem, das Problem war ich selber! Es ist viel leichter, wenn du jemanden vor dir siehst, der dich anstachelt. Ich habe nicht bemerkt, dass Darya so nah war, aber ich hatte nichts mehr entgegenzusetzen, als sie vorbeizog.
Ich habe gewusst, dass ich nicht viel gegesetzen kann. Ich habe auch ein bisschen abgewartet, was passiert. Ich hatte nicht mehr viel Kräfte über. Es war beim zweiten Schießen etwas weniger Wind, also habe ich wieder zurückgedreht. Beim ersten hatte ich ein bisschen raufgedreht, aber nicht viel. Ein, zwei Rasten. Ich habe in letzter Zeit oft den Fehler gemacht, nicht zu drehen und das wollte ich heute nicht machen. Weil es auch so wehgetan hat, da wollte ich mir so wenig wie möglich Extrameter zumuten.
Kaisa war sehr dominant im Dezember und hatte viele Top10-Plätze. In Antholz wurde sie ein bisschen unglücklich disqualifiziert. Ich denke, sie hat es verdient. Sie ist viele Jahre dabei und hat schon oft auf dem Podium gestanden. Dieses Jahr hat sie eine konstante Leistung gezeigt.
Ich würde gerne schneller schießen, aber im Moment kann ich es nicht. Das ist das Problem, das ich seit Monaten mit mir rumtrage. Ich bin froh, wenn es morgen vorbei ist und ich ein bisschen anders daran arbeiten kann.
Ich habe versucht, in den Abfahrten ordentlich Hocke zu fahren, das ist auch nicht so meine starke Disziplin. Aber es ging gut und ich hatte gute Ski.
Emil Svendsen (NOR)
Ich war ein bisschen blockiert im Stadion, aber oben auf der Geraden habe ich mich sehr gut gefühlt und dann volle Pulle.
Als ich Tarjei dort gesehen habe, war ich geschockt. Auf dem letzten Anstieg wusste ich, dass ich mir noch ein wenig Kraft für den Zielsprint aufheben musste. Ich denke nicht, dass das mein bester Wettkampf war. Es war eigentlich einfacher, als es ausgesehen hat. Aber ich hatte die besten Skier der gesamten Saison und zudem ist es meine bislang beste Saison.
Tarjei Boe (NOR)
Ich habe vielleicht auf einen zehnten Platz gehofft, aber ich hatte sehr gute Ski und auch das Schießen war sehr gut. Nach dem letzten Schießen sagten die Trainer, ich läge an vierter Stelle und ich musste nur auf meine Chance warten. Aber Emil war zu stark, aber ich bin natürlich zufrieden. In der Verfolgung und im Massenstart hatte ich eine gute Taktik in den letzten Rennen. Langsam und kontrolliert schießen und das ist das Wichtigste. Die Form ist gut und entschieden wird es dann am Schießstand.
Als ich zum letzten Anstieg kam, musste ich in Führung gehen. Ich war maximales Tempo von Start weg gegangen. Ich wusste, dass es für Emil viel leichter war als für mich aber ich musste es versuchen. Meine Stärke liegt in den Anstiegen. Aber als ich dann oben war, habe ich ihn gesehen. Dann musste ich mich auf den Sprint konzentrieren. Aber als Emil dann angezogen hat, habe ich keine Chance mehr gehabt.
Martin Fourcade (FRA)
Meine Form war heute nicht gut genug. Aber auf der letzten Runde habe ich mich gut gefühlt. Am letzten Anstieg, als Tarjei angegriffen hat, habe ich mir gesagt, dass sich ihn vor dem Ziel angreifen müsste. Aber beide sind wirklich stark und es war zu schwer.
Florian Graf (GER)
Es war sensationell, vor allem, wenn man Sumann auch noch Paroli bieten kann. Es war ein super Rennen heute. Es war bitter, mit 0-0 angefangen und dann 1-2 geschossen. Das war schade. Aber ich hatte Probleme mit den Schienbeinen, habe gezittert stehend. Wahrscheinlich lag es daran. Es ist sensationell, das bedeutet mir einiges, wenn ich schau, wo ich letztes Jahr rumgelaufen bin. Dass ich jetzt schon einen Massenstart mitrennen darf, das ist echt top.
Michael Greis (GER)
Ich bin sehr zufrieden, beim Schießen bin ich sehr gut durchgekommen und habe mir die nötige Zeit genommen. Es war ein hartes Stück Arbeit, es war unheimlich eng und hart auf der Strecke. Aber schön, dass es so weit vorgegangen ist. Für Oslo waren es sehr gute Bedingungen. Die letzten Jahre war es viel weicher, jetzt ist es kompakt, schnell und hart. Also optimal.
Ich habe momentan stehend ein paar Probleme gehabt. Ich habe gestern mit dem Raphael Poiree noch kurz gesprochen und er hat mir ein paar Tipps gegeben. Ich habe versucht, es umzusetzen und es waren mehr Treffer, das ist optimal und ich werde weiter dran arbeiten.
Der Florian war schon mal in Pokljuka dabei, da lief es nicht ganz so gut. Jetzt hat er super Ergebnisse im Europacup gehabt und hier den Startplatz bekommen. Er hat ihn genutzt und das gibt dem Burschen Auftrieb für die nächste Saison. Für die Heim-WM in Ruhpolding. Der ist motiviert und heiß.
Anastasiya Kuzmina (SVK)
Ich bin sehr froh zurück zu sein auf dem obersten Podium, insbesondere beim Weltcup-Finale. Bei meinen letzten Wettkämpfen war ich nicht so glücklich mit meinem Schießen, aber heute lief es gut...Nach zwei Fehlern im Liegendschießen konnte ich ein wenig ausrasten und mich auf das Schießen konzentrieren, was gerade bei diesem Wettkampf so wichtig ist.
Darya Domracheva (BLR)
Am Ende der Saison konnte ich mich heute nicht mehr genügend konzentrieren. Wir alle mussten zu oft in die Strafrunde.
Andrea Henkel (GER)
Der Wind war heute nicht das Problem, das Problem war ich selber! Es ist viel leichter, wenn du jemanden vor dir siehst, der dich anstachelt. Ich habe nicht bemerkt, dass Darya so nah war, aber ich hatte nichts mehr entgegenzusetzen, als sie vorbeizog.
Ich habe gewusst, dass ich nicht viel gegesetzen kann. Ich habe auch ein bisschen abgewartet, was passiert. Ich hatte nicht mehr viel Kräfte über. Es war beim zweiten Schießen etwas weniger Wind, also habe ich wieder zurückgedreht. Beim ersten hatte ich ein bisschen raufgedreht, aber nicht viel. Ein, zwei Rasten. Ich habe in letzter Zeit oft den Fehler gemacht, nicht zu drehen und das wollte ich heute nicht machen. Weil es auch so wehgetan hat, da wollte ich mir so wenig wie möglich Extrameter zumuten.
Kaisa war sehr dominant im Dezember und hatte viele Top10-Plätze. In Antholz wurde sie ein bisschen unglücklich disqualifiziert. Ich denke, sie hat es verdient. Sie ist viele Jahre dabei und hat schon oft auf dem Podium gestanden. Dieses Jahr hat sie eine konstante Leistung gezeigt.
Ich würde gerne schneller schießen, aber im Moment kann ich es nicht. Das ist das Problem, das ich seit Monaten mit mir rumtrage. Ich bin froh, wenn es morgen vorbei ist und ich ein bisschen anders daran arbeiten kann.
Ich habe versucht, in den Abfahrten ordentlich Hocke zu fahren, das ist auch nicht so meine starke Disziplin. Aber es ging gut und ich hatte gute Ski.
Emil Svendsen (NOR)
Ich war ein bisschen blockiert im Stadion, aber oben auf der Geraden habe ich mich sehr gut gefühlt und dann volle Pulle.
Als ich Tarjei dort gesehen habe, war ich geschockt. Auf dem letzten Anstieg wusste ich, dass ich mir noch ein wenig Kraft für den Zielsprint aufheben musste. Ich denke nicht, dass das mein bester Wettkampf war. Es war eigentlich einfacher, als es ausgesehen hat. Aber ich hatte die besten Skier der gesamten Saison und zudem ist es meine bislang beste Saison.
Tarjei Boe (NOR)
Ich habe vielleicht auf einen zehnten Platz gehofft, aber ich hatte sehr gute Ski und auch das Schießen war sehr gut. Nach dem letzten Schießen sagten die Trainer, ich läge an vierter Stelle und ich musste nur auf meine Chance warten. Aber Emil war zu stark, aber ich bin natürlich zufrieden. In der Verfolgung und im Massenstart hatte ich eine gute Taktik in den letzten Rennen. Langsam und kontrolliert schießen und das ist das Wichtigste. Die Form ist gut und entschieden wird es dann am Schießstand.
Als ich zum letzten Anstieg kam, musste ich in Führung gehen. Ich war maximales Tempo von Start weg gegangen. Ich wusste, dass es für Emil viel leichter war als für mich aber ich musste es versuchen. Meine Stärke liegt in den Anstiegen. Aber als ich dann oben war, habe ich ihn gesehen. Dann musste ich mich auf den Sprint konzentrieren. Aber als Emil dann angezogen hat, habe ich keine Chance mehr gehabt.
Martin Fourcade (FRA)
Meine Form war heute nicht gut genug. Aber auf der letzten Runde habe ich mich gut gefühlt. Am letzten Anstieg, als Tarjei angegriffen hat, habe ich mir gesagt, dass sich ihn vor dem Ziel angreifen müsste. Aber beide sind wirklich stark und es war zu schwer.
Florian Graf (GER)
Es war sensationell, vor allem, wenn man Sumann auch noch Paroli bieten kann. Es war ein super Rennen heute. Es war bitter, mit 0-0 angefangen und dann 1-2 geschossen. Das war schade. Aber ich hatte Probleme mit den Schienbeinen, habe gezittert stehend. Wahrscheinlich lag es daran. Es ist sensationell, das bedeutet mir einiges, wenn ich schau, wo ich letztes Jahr rumgelaufen bin. Dass ich jetzt schon einen Massenstart mitrennen darf, das ist echt top.
Michael Greis (GER)
Ich bin sehr zufrieden, beim Schießen bin ich sehr gut durchgekommen und habe mir die nötige Zeit genommen. Es war ein hartes Stück Arbeit, es war unheimlich eng und hart auf der Strecke. Aber schön, dass es so weit vorgegangen ist. Für Oslo waren es sehr gute Bedingungen. Die letzten Jahre war es viel weicher, jetzt ist es kompakt, schnell und hart. Also optimal.
Ich habe momentan stehend ein paar Probleme gehabt. Ich habe gestern mit dem Raphael Poiree noch kurz gesprochen und er hat mir ein paar Tipps gegeben. Ich habe versucht, es umzusetzen und es waren mehr Treffer, das ist optimal und ich werde weiter dran arbeiten.
Der Florian war schon mal in Pokljuka dabei, da lief es nicht ganz so gut. Jetzt hat er super Ergebnisse im Europacup gehabt und hier den Startplatz bekommen. Er hat ihn genutzt und das gibt dem Burschen Auftrieb für die nächste Saison. Für die Heim-WM in Ruhpolding. Der ist motiviert und heiß.









