Am Rande des Weltcups in Antholz: Biathletin Murphy ins Spital eingeliefert
Biathlon2b Redaktion am 28.01.2010 - 14:19 Uhr

© NordicFocus
Antholz, 24. Januar 2010: Alles ist bereit für ein spannendes Verfolgungsrennen der Damen. Auch die 21-jährige Neuseeländerin, Sarah Murphy, bereitet sich auf ihr erstes Jagdrennen vor.
Murphy verlor mehrmals das Bewusstsein
An der Strecke postieren sich ihre Freundin Maria Greinwald und ihr Sponsor Manuel Steinbach, um sie bestmöglich über Platzierung und Schießergebnisse zu informieren. 15 Minuten vor dem Rennen erreichte die beiden eine Nachricht "I am sick. I will not race." Was war passiert? Schon den ganzen Tag fühlte sich Murphy nicht wohl, kurz vor dem Rennen musste sie sich übergeben und wurde sofort von einem IBU-Betreuer zu einem Rettungswagen gebracht. Während der Untersuchung, die das ganze Rennen andauerte, verlor sie mehrmals das Bewusstsein und wurde daraufhin in das Spital nach Bruneck eingeliefert. Die einzigen Personen, die sie vor Ort hatte, Greinwald und Steinbach, packten nach dem Herrenrennen ihre Sachen zusammen, mehrere Paar Ski, Kleidung und das Gewehr. Danach machten sich die beiden auf den Weg zu Murphy ins Spital, wo sie gemeinsam versuchten, den Flug der 21-Jährigen umzubuchen. Ohne Erfolg! Wie sollte es jetzt weiter gehen? Greinwald und Steinbach mussten am nächsten Tag wieder arbeiten doch Sarah Murphy konnte nicht aus dem Spital entlassen werden. Nach kurzer Absprache entschied sich Steinbach eine weitere Nacht zu bleiben und sich ein Hotel in Antholz zu suchen, immerhin hatte er ja auch die kompletten Sachen der Neuseeländerin in seinem Auto.
Nach der Infektion jetzt für Olympische Spiele erholen
Murphys Sponsor, Manuel Steinbach, traf am Montagmorgen gegen 8:15 Uhr wieder im Spital ein, wo es Murphy schon deutlich besser ging. Jetzt hieß es warten auf die Blutwerte und hoffen, das sie das Spital verlassen durfte. In der Zwischenzeit konnte sie sich mit Hilfe des Handys von Steinbach bei ihren Eltern, Freunden, der Versicherung und der Fluggesellschaft melden und alles Weitere regeln. Gegen Mittag kam die erlösende Nachricht, Murphy konnte das Spital verlassen und machte sich mit ihrem Sponsor auf dem Weg nach München, um am Dienstag die Heimreise anzutreten. Sie hatte sich wohl eine Infektion eingefangen und darf die nächsten Tage nicht trainieren. Nach einigen weiteren Problemen mit dem Flug ist Murphy mittlerweile zu Hause angekommen, um dann auch gleich zu erfahren, dass sie die erste neuseeländische Biathletin bei den Olympischen Spielen sein wird.
von Manuel Steinbach
Murphy verlor mehrmals das Bewusstsein
An der Strecke postieren sich ihre Freundin Maria Greinwald und ihr Sponsor Manuel Steinbach, um sie bestmöglich über Platzierung und Schießergebnisse zu informieren. 15 Minuten vor dem Rennen erreichte die beiden eine Nachricht "I am sick. I will not race." Was war passiert? Schon den ganzen Tag fühlte sich Murphy nicht wohl, kurz vor dem Rennen musste sie sich übergeben und wurde sofort von einem IBU-Betreuer zu einem Rettungswagen gebracht. Während der Untersuchung, die das ganze Rennen andauerte, verlor sie mehrmals das Bewusstsein und wurde daraufhin in das Spital nach Bruneck eingeliefert. Die einzigen Personen, die sie vor Ort hatte, Greinwald und Steinbach, packten nach dem Herrenrennen ihre Sachen zusammen, mehrere Paar Ski, Kleidung und das Gewehr. Danach machten sich die beiden auf den Weg zu Murphy ins Spital, wo sie gemeinsam versuchten, den Flug der 21-Jährigen umzubuchen. Ohne Erfolg! Wie sollte es jetzt weiter gehen? Greinwald und Steinbach mussten am nächsten Tag wieder arbeiten doch Sarah Murphy konnte nicht aus dem Spital entlassen werden. Nach kurzer Absprache entschied sich Steinbach eine weitere Nacht zu bleiben und sich ein Hotel in Antholz zu suchen, immerhin hatte er ja auch die kompletten Sachen der Neuseeländerin in seinem Auto.
Nach der Infektion jetzt für Olympische Spiele erholen
Murphys Sponsor, Manuel Steinbach, traf am Montagmorgen gegen 8:15 Uhr wieder im Spital ein, wo es Murphy schon deutlich besser ging. Jetzt hieß es warten auf die Blutwerte und hoffen, das sie das Spital verlassen durfte. In der Zwischenzeit konnte sie sich mit Hilfe des Handys von Steinbach bei ihren Eltern, Freunden, der Versicherung und der Fluggesellschaft melden und alles Weitere regeln. Gegen Mittag kam die erlösende Nachricht, Murphy konnte das Spital verlassen und machte sich mit ihrem Sponsor auf dem Weg nach München, um am Dienstag die Heimreise anzutreten. Sie hatte sich wohl eine Infektion eingefangen und darf die nächsten Tage nicht trainieren. Nach einigen weiteren Problemen mit dem Flug ist Murphy mittlerweile zu Hause angekommen, um dann auch gleich zu erfahren, dass sie die erste neuseeländische Biathletin bei den Olympischen Spielen sein wird.
von Manuel Steinbach










