Statements nach der Herrenstaffel: "Haben es aus eigener Kraft geschafft"

XC-Ski Redaktion am 23.01.2011 - 19:51 Uhr
Deutsche Staffel mit Christoph Stephan, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Michael Greis
© Manzoni/NordicFocus
Christoph Stephan, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Michael Greis haben die Staffel in Antholz siegreich beendet vor den Gastgebern. Was anschließend gesagt wurde, lest ihr hier ...

Lukas Hofer (ITA)
Es war ein großartiges Gefühl hier in der Heimat auf das Podium gekommen zu sein. Obwohl wir fast auf den ersten Platz hätten kommen können, sind wir superglücklich, Zweiter geworden zu sein.

Christoph Stephan (GER)
Ich war heute genauso konzentriert wie gestern, aber heute war entscheidend weniger Wind und heute war es ein bisschen leichter. Ich habe die letzte Runde alles gegeben, nur die anderen sind so schnell herangeflogen, das war mir total unklar. Die scheinen noch ein Tick besseres Material gehabt zu haben, obwohl ich heute sehr zufrieden war. Aber die waren so schnell dran, das kann ich mir gar nicht anders erklären. Die Trainer haben vor dem Rennen wieder einen Sieg als Ziel ausgeschrieben. Wir haben uns jetzt zu einer Nation gemausert, die jetzt auch um den Sieg mitkämpfen kann. Da bleiben wir nun dran und machen weiter so.

Daniel Böhm (GER)
Ich war vor dem Rennen ein bisschen angespannt. Das war jetzt nicht außergewöhnlich nervös, dass ich nicht schlafen konnte, aber es ist schon was anderes, wenn man für die ganze Mannschaft seine Leistung bringen muss, als wenn man es nur für sich allein macht. Aber es wae nicht meine erste Staffel, daher hielt es sich in Grenzen. Liegend konnte ich die Zuschauer ganz gut ausblenden, da habe ich es nicht wirlich gemerkt. Ich habe einfach meinen Rhythmus durchgeschossen. Stehend habe ich mich wieder ein bisschen unsicher gefühlt, ich habe hier in Antholz insgesamt stehend mit dem Schießstand ein bisschen Probleme gehabt. Ich führe es jetzt nicht auf die Kulisse zurück, aber die zwei Fehler hätten nicht sein müssen. Ich habe mich nicht so gut gefühlt läuferisch, es ging alles ein bisschen zäh und träge, aber insgesamt bin ich zufrieden. Ich denke die Leistung war okay, die Trainer sind hoffentlich auch zufrieden.

Arnd Peiffer (GER)
Es ist sehr beruhigend, mich als Schlussläufer zu haben. Er ist ein Ausnahmeathlet und es ist ein gutes Gefühl, wenn man auf so einen übergeben kann, der auch auf der Schlussrunde gegenhalten kann. Ich habe nach dem Liegendschießen gemerkt, dass ich mich wirklich zusammenreißen muss und die Null brauche, um als Erster zu wecheln. Und es hat wirklich gut funktioniert. Ich habe es besser gemacht als gestern im Massenstart und bin sehr zufrieden mit dem Schießen. Die zwei Nachlader beim Liegendschießen waren nicht optimal, aber das Laufen hat heute wieder super gepasst. Ich hatte top Material, dann macht es natürlich auch Spaß und wenn man mit einem guten Gefühl auf die Schlussrunde geht, dann kann man auch noch ein bisschen was gutmachen.
Wir haben es aus eigener Kraft geschafft. Nicht die anderen haben viele Fehler gemacht und das ist ein ganz tolles Erlebnis heute. Wir dürfen uns jetzt darauf nicht ausruhen, sondern wir müssen jedes Mal aufs neue wieder so eine Leistung bringen.

Michael Greis (GER)
Ich habe mich aufgewärmt und deshalb nicht viel vorher vom Wettkampf mitbekommen. Trotzdem habe ich gesehen, dass meine Mannschaftskollegen einen guten Job gemacht haben und so musste ich das Ding nur noch heimlaufen. Wir sind momentan in guter Form aber andere Mannschaften wie die aus Österreich, Russland, Frankreich oder Schweden können ganz vorne dabei sein. Und wie wir heute gesehen haben kann es auch Italien sein. Viele Teams sind dort vorne möglich. Es kommt viel auf die Tagesform an.

Uwe Müßiggang (GER)
Mit der Art und Weise, wie sie heute gewonnen haben, sind wir sehr zufrieden. Heute haben sie gezeigt, was in ihnen steckt. Besser kann man es nicht machen. Sie haben alle vier ein Riesenrennen gemacht. Hut ab, Gratulation an die Mannschaft. Über die WM-Staffel zu reden, wäre etwas früh. Wir haben schon eine Staffel im Kopf und darüber gesprochen, wer die Staffel laufen könnte. Man muss immer auch den gesundheitlichen Zustand beachten. Wenn alles normal läuft, dann sind zwei schon gesetzt.
Es wird die Staffel, die heute gelaufen ist plus der Ali Wolf nach Amerika reisen. Also zu fünft. Dann wird aber der Michi, der will sich noch ein bisschen länger auf die Weltmeisterschaften vorbereiten, zum zweiten Weltcup nach Fort Kent nachkommen.

Anzeige

Anzeige

Anzeige