Olympia-Splitter: Franzi van Almsick und Lena Neuner - Sportlieblinge unter sich
Viessmann PR am 18.02.2010 - 10:21 Uhr
Franzi ist da. In Whistler. Welche Franzi? Genau die Franzi, die bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona die Nation in ihren Bann gezogen hatte - als kesse Berliner Göre im Schwimmbecken. Nun wird sie von Biathletin Magdalena Neuner als "Sportliebling der Nation" abgelöst.
Wachablösung
Inzwischen hat sich die kleine Franzi gemausert, Frau van Almsick erscheint standesgemäß mit kleinem Gefolge in ihrer Funktion als Vertreterin der deutschen Sporthilfe. Natürlich ist und bleibt Franziska van Almsick ein Hingucker, auch weil sie entsprechend gestiled ins Deutsche Haus einschwebt, "uffjebrezelt" hätte sie wohl früher dazu gesagt. Und wie das Leben so spielt: Während die echte van Almsick im Blitzlichtgewitter den Laden betritt, sitzt zwei Räume weiter die junge Frau, die zumindest Medien und Werbeprofis als ihre Nachfolgerin auserkoren haben und wundert sich, dass die Meute der Kameramänner und Fotografen, die ihr seit dem Zieleinlauf nicht mehr von der Seite gewichen sind, plötzlich abdreht und in Richtung Eingangstür eilt.
van Almsick schenkt Neuner Zeit zum durchatmen
Vielleicht freut sich Magdalena Neuner auch ein bisschen über die plötzlich gewonnene Freizeit. Denn verglichen mit ihrem Sprint in der Loipe hatten sich die anschließenden Zeremonien als wahrer Marathon entpuppt. Erst wurde sie den Medien zum so genannten Flash-Interview präsentiert, danach gab es eine "Blumen Zeremonie" genannte kurze Siegerehrung im Stadion. Dopingkontrolle und offizielle Pressekonferenz folgten, danach ging es kurz ins Olympische Dorf. Aber Zeit, in Ruhe die Glückwünsche der Kolleginnen und Kollegen entgegenzunehmen oder gar die Flut von Nachrichten auf dem Handy zu beantworten blieb nicht, schließlich wartete die offizielle Medaillenzeremonie. Mit Gold um den Hals wurde Neuner ins Deutsche Haus gefahren und vor dem Eintreffen Franziska van Almsicks unentwegt von neugierigen Journalisten bedrängt. Zu einem Gläschen Sekt oder gar zum Abendbrot war die Wallgauerin noch gar nicht gekommen. Aber jetzt kam Franziska van Almsick höchstpersönlich an den Tisch der Biathletin, umarmte den neuen deutschen Superstar und plötzlich wurden aus Magdalena Neuner und Franziska van Almsick wieder Lena und Franzi: zwei Sportlerinnen, die sich von Herzen freuen konnten über den Erfolg der einen. Und fast sah es so aus, als habe die Berlinerin van Almsick in diesem Augenblick den Staffelstab mit der Aufschrift "Sportliebling der Nation" weitergegeben, an ihre Nachfolgerin aus Bayern.
Wachablösung
Inzwischen hat sich die kleine Franzi gemausert, Frau van Almsick erscheint standesgemäß mit kleinem Gefolge in ihrer Funktion als Vertreterin der deutschen Sporthilfe. Natürlich ist und bleibt Franziska van Almsick ein Hingucker, auch weil sie entsprechend gestiled ins Deutsche Haus einschwebt, "uffjebrezelt" hätte sie wohl früher dazu gesagt. Und wie das Leben so spielt: Während die echte van Almsick im Blitzlichtgewitter den Laden betritt, sitzt zwei Räume weiter die junge Frau, die zumindest Medien und Werbeprofis als ihre Nachfolgerin auserkoren haben und wundert sich, dass die Meute der Kameramänner und Fotografen, die ihr seit dem Zieleinlauf nicht mehr von der Seite gewichen sind, plötzlich abdreht und in Richtung Eingangstür eilt.
van Almsick schenkt Neuner Zeit zum durchatmen
Vielleicht freut sich Magdalena Neuner auch ein bisschen über die plötzlich gewonnene Freizeit. Denn verglichen mit ihrem Sprint in der Loipe hatten sich die anschließenden Zeremonien als wahrer Marathon entpuppt. Erst wurde sie den Medien zum so genannten Flash-Interview präsentiert, danach gab es eine "Blumen Zeremonie" genannte kurze Siegerehrung im Stadion. Dopingkontrolle und offizielle Pressekonferenz folgten, danach ging es kurz ins Olympische Dorf. Aber Zeit, in Ruhe die Glückwünsche der Kolleginnen und Kollegen entgegenzunehmen oder gar die Flut von Nachrichten auf dem Handy zu beantworten blieb nicht, schließlich wartete die offizielle Medaillenzeremonie. Mit Gold um den Hals wurde Neuner ins Deutsche Haus gefahren und vor dem Eintreffen Franziska van Almsicks unentwegt von neugierigen Journalisten bedrängt. Zu einem Gläschen Sekt oder gar zum Abendbrot war die Wallgauerin noch gar nicht gekommen. Aber jetzt kam Franziska van Almsick höchstpersönlich an den Tisch der Biathletin, umarmte den neuen deutschen Superstar und plötzlich wurden aus Magdalena Neuner und Franziska van Almsick wieder Lena und Franzi: zwei Sportlerinnen, die sich von Herzen freuen konnten über den Erfolg der einen. Und fast sah es so aus, als habe die Berlinerin van Almsick in diesem Augenblick den Staffelstab mit der Aufschrift "Sportliebling der Nation" weitergegeben, an ihre Nachfolgerin aus Bayern.
Gast M. am 18.02.10 11:21 Uhr
Es soll tatsächlich noch Leute geben, die Neuner nicht toll finden. Sie ist erfolgreich, das reicht leider für die Medien und viele Zuschauer schon. Der Hype nervt! Es gibt auch noch anderen Athletinnen.
Es soll tatsächlich noch Leute geben, die Neuner nicht toll finden. Sie ist erfolgreich, das reicht leider für die Medien und viele Zuschauer schon. Der Hype nervt! Es gibt auch noch anderen Athletinnen.











Ja, ich kann dir nur zustimme! ich mag andere athleten auch viel lieber und dieser hype geht mir ebenfalls auf die nerven!!!