Biathletin Kati Wilhelm beendet Karriere: Studienabschluss steht im Vordergrund
Biathlon2b Redaktion am 09.03.2010 - 15:31 Uhr
Für Biathletin Kati Wilhelm stehen nach dem letzten Weltcup-Rennen im russischen Khanty-Mansiysk (25. bis 28. März) Studienabschluss und Beruf im Vordergrund. Die 33-jährige Thüringerin beendet ihre leistungssportliche Karriere.
Herausragende Erfolge
Nach elf erfolgreichen Jahren im Biathlonzirkus hat Kati Wilhelm entschieden, ihre sportliche Karriere nach dem letzten Weltcup-Rennen der aktuellen Saison zu beenden. Vor knapp zwei Wochen errang die 33-Jährige bei ihren vierten Olympischen Winterspielen in ihrem Lieblingsreiseland Kanada Bronze mit der Staffel. Sie setzte so einen würdigen
Schlusspunkt hinter eine herausragende Karriere: Wilhelm ist dreifache Olympiasiegerin, fünffache Weltmeisterin, Weltcup-Gesamtsiegerin und gewann insgesamt 17 Einzelrennen. 2006 wurde sie zur Sportlerin des Jahres gewählt.
"Nun ist es Zeit"
"Ich habe alles erreicht, was es zu erreichen gibt. Die Olympischen Winterspiele waren noch einmal ein Höhepunkt, aber nun ist es Zeit, die Biathlonstrecke jüngeren Leuten zu überlassen. Bedanken möchte ich mich ganz herzlich bei allen Menschen, die es mir ermöglicht haben, meinen Sport so auszuüben, wie ich es in den vergangenen Jahren getan habe", sagt die gebürtige Thüringerin, die seit sechs Jahren auch in Ruhpolding trainiert.
Studium beenden
Zielstrebig wie Kati Wilhelm bisher ihren Weg gegangen ist, nimmt sie gleich neue Ziele in Angriff: "Ich möchte mein Studium (Internationales Management) an der Fachhochschule Ansbach beenden und mich zukünftig so orientieren, dass ich im Beruf ebenso viel Spaß habe wie bei der Medaillenjagd." Dass sie dabei auch dem Sport in anderen Funktionen zur Verfügung steht, schließt sie nicht aus.
Wettkämpfe noch einmal genießen
Wilhelm freut sich auf ihre letzten Weltcup-Rennen in Finnland, Norwegen und Russland und hat sich dafür nur eins vorgenommen: "Ich will die Wettkämpfe noch einmal richtig genießen. Sollte ein Platz auf dem Treppchen dabei herauskommen, wäre das natürlich toll." Zudem will sie in den kommenden Jahren die Familienplanung in Angriff nehmen.
Karriere als Langläuferin begonnen
Die Erfolge im Biathlon waren zu Beginn der Karriere noch nicht absehbar. Schließlich versuchte sich Kati Wilhelm, die für den SC Zella-Mehlis startet als Langläuferin. Bei ihrer ersten von vier Olympia-Teilnahmen im Jahr 1998 in Nagano ging sie noch ohne Gewehr auf dem Rücken an den Start. Nach dem Wechsel zum Biathlon holte die Sportsoldatin im Rang eines Hauptfeldwebels, die mit ihrem Servicemann Andreas Emslander liiert ist, bei ihrem ersten WM-Rennen 2001 die Goldmedaille. Seitdem galt Kati Wilhelm, die in insgesamt 17 Einzelrennen triumphierte, als Anführerin im Team von Bundestrainer Uwe Müßiggang. Zuletzt bereitete sich die Sportlerin des Jahres 2006 verstärkt in Eigenregie auf ihre Wettkämpfe vor, die gute Laufform früherer Jahre erreichte Wilhelm aber nicht mehr.
Etwas überraschend für Müßiggang
"Für mich kommt das etwas überraschend, aber Kati wird Gründe für ihre Entscheidung haben. Sie hat sich während der ganzen Jahre vorbildlich und professionell verhalten. Kati war der Leitwolf im Team", sagte Müßiggang und würdigte den scheidenden Schützling.
Herausragende Erfolge
Nach elf erfolgreichen Jahren im Biathlonzirkus hat Kati Wilhelm entschieden, ihre sportliche Karriere nach dem letzten Weltcup-Rennen der aktuellen Saison zu beenden. Vor knapp zwei Wochen errang die 33-Jährige bei ihren vierten Olympischen Winterspielen in ihrem Lieblingsreiseland Kanada Bronze mit der Staffel. Sie setzte so einen würdigen
Schlusspunkt hinter eine herausragende Karriere: Wilhelm ist dreifache Olympiasiegerin, fünffache Weltmeisterin, Weltcup-Gesamtsiegerin und gewann insgesamt 17 Einzelrennen. 2006 wurde sie zur Sportlerin des Jahres gewählt.
"Nun ist es Zeit"
"Ich habe alles erreicht, was es zu erreichen gibt. Die Olympischen Winterspiele waren noch einmal ein Höhepunkt, aber nun ist es Zeit, die Biathlonstrecke jüngeren Leuten zu überlassen. Bedanken möchte ich mich ganz herzlich bei allen Menschen, die es mir ermöglicht haben, meinen Sport so auszuüben, wie ich es in den vergangenen Jahren getan habe", sagt die gebürtige Thüringerin, die seit sechs Jahren auch in Ruhpolding trainiert.
Studium beenden
Zielstrebig wie Kati Wilhelm bisher ihren Weg gegangen ist, nimmt sie gleich neue Ziele in Angriff: "Ich möchte mein Studium (Internationales Management) an der Fachhochschule Ansbach beenden und mich zukünftig so orientieren, dass ich im Beruf ebenso viel Spaß habe wie bei der Medaillenjagd." Dass sie dabei auch dem Sport in anderen Funktionen zur Verfügung steht, schließt sie nicht aus.
Wettkämpfe noch einmal genießen
Wilhelm freut sich auf ihre letzten Weltcup-Rennen in Finnland, Norwegen und Russland und hat sich dafür nur eins vorgenommen: "Ich will die Wettkämpfe noch einmal richtig genießen. Sollte ein Platz auf dem Treppchen dabei herauskommen, wäre das natürlich toll." Zudem will sie in den kommenden Jahren die Familienplanung in Angriff nehmen.
Karriere als Langläuferin begonnen
Die Erfolge im Biathlon waren zu Beginn der Karriere noch nicht absehbar. Schließlich versuchte sich Kati Wilhelm, die für den SC Zella-Mehlis startet als Langläuferin. Bei ihrer ersten von vier Olympia-Teilnahmen im Jahr 1998 in Nagano ging sie noch ohne Gewehr auf dem Rücken an den Start. Nach dem Wechsel zum Biathlon holte die Sportsoldatin im Rang eines Hauptfeldwebels, die mit ihrem Servicemann Andreas Emslander liiert ist, bei ihrem ersten WM-Rennen 2001 die Goldmedaille. Seitdem galt Kati Wilhelm, die in insgesamt 17 Einzelrennen triumphierte, als Anführerin im Team von Bundestrainer Uwe Müßiggang. Zuletzt bereitete sich die Sportlerin des Jahres 2006 verstärkt in Eigenregie auf ihre Wettkämpfe vor, die gute Laufform früherer Jahre erreichte Wilhelm aber nicht mehr.
Etwas überraschend für Müßiggang
"Für mich kommt das etwas überraschend, aber Kati wird Gründe für ihre Entscheidung haben. Sie hat sich während der ganzen Jahre vorbildlich und professionell verhalten. Kati war der Leitwolf im Team", sagte Müßiggang und würdigte den scheidenden Schützling.
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