Biathlon Weltcup: Frankreich gewinnt Damen-Staffel in Antholz
XC-Ski Redaktion am 21.01.2012 - 14:54 Uhr

© Manzoni/NordicFocus
Die Französinnen haben die Damenstaffel beim Biathlon-Weltcup in Antholz für sich entschieden. Sie gewannen in einem abwechslungsreichen Rennen vor Weißrussland und Russland.
Das dritte Staffelrennen der Saison war zum ersten Mal spannend bis auf den letzten Meter. Nachdem es noch bei der letzten Zwischenzeit 400 Meter vor dem Ziel so aussah, als würde die schnelle Darya Domracheva auch die letzten fünf Sekunden des Rückstands auf Frankreichs Marie Dorin Habert noch gutmachen, aber die Französin rettete einen knappen Vorsprung ins Ziel. Die Teams aus Frankreich (Brunet, Boilley, Bescond, Dorin Habert) und Weißrussland (Skardino, Kalinchik, Dubarezava, Domracheva) beendeten beide das Rennen ohne Strafrunde und konnten sich verdient über die ersten beiden Plätze freuen. Rang drei ging an die Mannschaft aus Russland (Glazyrina, Sleptsova, Zaitseva, Vilukhina), die ausgerechnet durch Olga Zaitseva eine Strafrunde hinnehmen mussten. Die Norwegerinnen belegten nach insgesamt zwei Strafrunden Rang vier vor der Ukraine und Deutschland.
Für das deutsche Team verlief erneut nicht viel nach Wunsch, die Taktik Hildebrand als Startläuferin loszuschicken und Neuner dann einen Vorsprung herauslaufen zu lassen für Gössner und Bachmann, ging nicht auf. Franziska Hildebrand büßte erneut mit 45 Sekunden zu viel ein, Neuner zeigte zwar eine sensationelle Laufleistung und lief die Löcher immer wieder zu, musste aber nach dem Liegendschießen sogar in die Strafrunde. "Liegend habe ich ziemlich Pech gehabt, Liegend ist ja eigentlich meine starke Disziplin. Ich habe dann zwar dreimal links gedreht, aber ich war mir nicht ganz sicher. Vielleicht hätte ich vier Rasten draufnehmen sollen, aber das macht man so selten", meinte Neuner. "Ich bin in einer sehr guten Laufform, ich habe es zwar heute auch gemerkt durch die Summation der Wettkämpfe, aber allen anderen geht es auch so und ich denke, es war ein tolles Rennen."
Eines der Sorgenkinder war mit Miriam Gössner auf die Nummer drei gesetzt worden, die sich aber sehr gut schlug und mit insgesamt nur drei Nachladern durch ihre beiden Schießeinlagen kam. Sie schaffte es, gleichzeitig mit den führenden Französinnen auf Tina Bachmann zu wechseln. Die Sächsin schlug sich zunächst ebenfalls sehr gut, aber beim Stehendschießen verlor die neue Schlussläuferin die Nerven, wie Trainer Gerald Hönig nach dem Rennen erklärte: "Die Tina hat liegend hervorragend gearbeitet, das brachte viel Selbstvertrauen. Ich dachte, sie kommt mit breiter Brust zum Stehendschießen, aber die Schüsse zwei bis vier hat sie weggeschossen und hatte dann noch einen Repetierfehler und am Ende war sie dann von der Rolle." Bachmann kassierte eine weitere Strafrunde und kam mit 1:15 Minuten Rückstand als Sechste ins Ziel. "Ich hatte ein gutes Gefühl und war auch liegend sehr optimistisch. Dann habe ich stehend Nähmaschine bekommen und dann wurde es immer schlimmer, je länger ich stand. Ich wollte Laufen und Schießen unter einen Hut bekommen, habe es aber nur die Hälfte des Rennens geschafft", meinte Bachmann.
Knapper letzter Kilometer
Das dritte Staffelrennen der Saison war zum ersten Mal spannend bis auf den letzten Meter. Nachdem es noch bei der letzten Zwischenzeit 400 Meter vor dem Ziel so aussah, als würde die schnelle Darya Domracheva auch die letzten fünf Sekunden des Rückstands auf Frankreichs Marie Dorin Habert noch gutmachen, aber die Französin rettete einen knappen Vorsprung ins Ziel. Die Teams aus Frankreich (Brunet, Boilley, Bescond, Dorin Habert) und Weißrussland (Skardino, Kalinchik, Dubarezava, Domracheva) beendeten beide das Rennen ohne Strafrunde und konnten sich verdient über die ersten beiden Plätze freuen. Rang drei ging an die Mannschaft aus Russland (Glazyrina, Sleptsova, Zaitseva, Vilukhina), die ausgerechnet durch Olga Zaitseva eine Strafrunde hinnehmen mussten. Die Norwegerinnen belegten nach insgesamt zwei Strafrunden Rang vier vor der Ukraine und Deutschland.
Strafrunde für Neuner
Für das deutsche Team verlief erneut nicht viel nach Wunsch, die Taktik Hildebrand als Startläuferin loszuschicken und Neuner dann einen Vorsprung herauslaufen zu lassen für Gössner und Bachmann, ging nicht auf. Franziska Hildebrand büßte erneut mit 45 Sekunden zu viel ein, Neuner zeigte zwar eine sensationelle Laufleistung und lief die Löcher immer wieder zu, musste aber nach dem Liegendschießen sogar in die Strafrunde. "Liegend habe ich ziemlich Pech gehabt, Liegend ist ja eigentlich meine starke Disziplin. Ich habe dann zwar dreimal links gedreht, aber ich war mir nicht ganz sicher. Vielleicht hätte ich vier Rasten draufnehmen sollen, aber das macht man so selten", meinte Neuner. "Ich bin in einer sehr guten Laufform, ich habe es zwar heute auch gemerkt durch die Summation der Wettkämpfe, aber allen anderen geht es auch so und ich denke, es war ein tolles Rennen."
Bachmann verliert die Nerven
Eines der Sorgenkinder war mit Miriam Gössner auf die Nummer drei gesetzt worden, die sich aber sehr gut schlug und mit insgesamt nur drei Nachladern durch ihre beiden Schießeinlagen kam. Sie schaffte es, gleichzeitig mit den führenden Französinnen auf Tina Bachmann zu wechseln. Die Sächsin schlug sich zunächst ebenfalls sehr gut, aber beim Stehendschießen verlor die neue Schlussläuferin die Nerven, wie Trainer Gerald Hönig nach dem Rennen erklärte: "Die Tina hat liegend hervorragend gearbeitet, das brachte viel Selbstvertrauen. Ich dachte, sie kommt mit breiter Brust zum Stehendschießen, aber die Schüsse zwei bis vier hat sie weggeschossen und hatte dann noch einen Repetierfehler und am Ende war sie dann von der Rolle." Bachmann kassierte eine weitere Strafrunde und kam mit 1:15 Minuten Rückstand als Sechste ins Ziel. "Ich hatte ein gutes Gefühl und war auch liegend sehr optimistisch. Dann habe ich stehend Nähmaschine bekommen und dann wurde es immer schlimmer, je länger ich stand. Ich wollte Laufen und Schießen unter einen Hut bekommen, habe es aber nur die Hälfte des Rennens geschafft", meinte Bachmann.
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