Darya Domracheva feiert Sieg im Massenstart

XC-Ski Redaktion am 22.01.2012 - 12:45 Uhr
Darya Domracheva gewinnt vor Anastasiya Kuzmina und Magdalena Neuner
© Manzoni/NordicFocus
Darya Domracheva hat den Massenstart beim Biathlon-Weltcup in Antholz für sich entschieden. Sie siegte vor Anastasiya Kuzmina und Magdalena Neuner.

Letztes Schießen entscheidet

Die Entscheidung über den Sieg im Massenstart der Damen fiel beim letzten Schießen: Magdalena Neuner lag während des ganzen Rennens in Führung, zum Zeitpunkt des letzten Schießens gleichauf mit Anastasiya Kuzmina. Dann musste Neuner ihre einzigen beiden Strafrunden in Kauf nehmen, Kuzmina musste einmal kreiseln, so dass die Chance für Darya Domracheva plätzlich da war. Die Weißrussin hatte nur im ersten Schießen zwei Scheiben stehengelassen, blieb danach fehlerfrei, so dass sie als Erste den Schießstand verließ und ihrem dritten Saisonsieg entgegenlief. "Ich habe an nichts gedacht beim letzten Schießen, ich hatte einen Tunnelblick. Es war mein Kampf Ich gegen die Ziele, wie Klaus (Siebert) immer sagt beim Training. Das war unser gemeinsamer Sieg", erklärte Domracheva. "Ich war mir nicht sicher wegen des Sieges, habe mich nur konzentriert und mein Rennen abgeliefert. Ich hoffe, dass ich auch in Ruhpolding eine so gute Leistung abliefern kann." Mit 25 Sekunden Rückstand belegte Kuzmina den zweiten Rang, Magdalena Neuner wurde sieben Sekunden dahinter Dritte. Vierte wurde dank einer starken Laufleistung bei drei Fehlschüssen Tora Berger vor Svetlana Sleptsova und Vita Semerenko.

Henkel wird 13. mit getapetem Fuß

Mit einem wegen einer Entzündung getapetem Fuß bestritt Andrea Henkel ihr erstes Rennen in dieser Woche, auch heute war ihr Einsatz lange fraglich gewesen. Die Thüringerin verpasste schon im ersten Schießen zwei Scheiben durch eine Verlagerung und beendete den Wettkampf auf Rang 13. "Der Fuß war heute super, ich muss mich bei den Ärzten bedanken, sonst hätte ich nicht laufen können. Ich habe mich aber nicht gut gefühlt, der ganze Stress wegen dem Fuß hat mich beeinflusst", erklärte sie. Ihre Teamkolleginnen Tina Bachmann, Franziska Hildebrand und Miriam Gössner verpatzten mit fünf, drei beziehungsweise sieben Fehlern ihre Schießeinlagen und kamen über die Plätze 23, 25 und 30 nicht hinaus. Miriam Gössner verlor auf der ersten Runde einen Stock und musste erst wieder an das Feld heranlaufen, außerdem stürzte sie während des Rennens zweimal.

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