Darya Domracheva gewinnt letztes Saisonrennen, Neuner wird Sechste

XC-Ski Redaktion am 18.03.2012 - 14:14 Uhr
Darya Domracheva
© Manzoni/NordicFocus
Darya Domracheva hat das letzte Rennen der Saison als Siegerin beendet. Zweite wurde Tora Berger vor Kaisa Mäkäräinen.

Publikum bejubelt Domracheva und Neuner

Für das Publikum vor Ort war es ein Tag zum Feiern, obwohl keine russische Läuferin vorn dabei war: Die weißrussische Lokalmatadorin Darya Domracheva holt sich mit drei Strafrunden den letzten Sieg der Saison und die Massenstart-Kristallkugel, Magdalena Neuner beendete ihre Karriere mit Gesamtweltcupsieg als gute Sechste. "Letztes Jahr habe ich die Massenstart-Kugel gewonnen, diesmal Verfolgung und Massenstart, das ist ein Fortschritt. Nun bin ich froh, dass die Saison vorbei ist. Es war sehr anstrengend und hart diesen Winter", meinte Domracheva, die sich mit zehn Sekunden Vorsprung gegen Tora Berger durchsetzte, die nur einmal in die Strafrunde musste. Dritte wurde Kaisa Mäkäräinen mit vier Schießfehlern vor Anastasiya Kuzmina mit zwei Fehlschüssen. Als Fünfte knapp vor Marie Laure Brunet kam Magdalena Neuner ins Ziel, gewertet wurde jedoch die Französin vor der Deutschen. Grund dafür ist eine sechssekündige Zeitgutschrift für Brunet, nachdem sie von Andrea Henkel beim ersten Schießen behindert wurde, die versehentlich auf der falschen Schießmatte lag. "Für mich ist es nicht so, als ob etwas aufhört, sondern es geht weiter. Ich freue mich auf alles, was kommt und auf das Heimkommen. Ich habe einfach mein Rennen gemacht und egal was beim Schießen gewesen ist, habe ich einen schönen Abschluss geschafft. Man macht nicht jedes Mal sein letztes Rennen. Ich habe mir meinen großen Traum erfüllt, zum dritten Mal den Gesamtweltcup zu gewinnen", meinte Neuner. Überraschend stark präsentierte sich die junge Norwegerin Tiril Eckhoff, die mit einem Fehler Siebte vor Marie Dorin Habert wurde.

Henkel nach Fauxpas Zehnte

Trotz ihres Missgeschicks beim ersten Schießen, wo sie sich aber im Gegensatz zu der disqualifizierten Olga Zaitseva und ihrem Team regelgerecht verhielt (übrigens war auch im Ruhpoldinger Massenstart wie heute Brunet das Opfer einer derartigen Behinderung) und nur einmal danebenschoss, belegte Andrea Henkel nach insgesamt drei Strafrunden Rang zehn. Franziska Hildebrand wurde gute 14. vor Helena Ekholm, die ebenfalls heute das letzte Rennen ihrer Karriere bestritt. Tina Bachmann wurde 20. und Miriam Gössner als Strafrundenkönigin des Tages 29.

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