Johannes Kühn wird Junioren-Weltmeister in der Verfolgung

XC-Ski Redaktion am 30.01.2011 - 14:59 Uhr
Johannes Kühn
© Torsby kommun
Im Rahmen der Biathlon-Junioren-WM im tschechischen Nove Mesto wurden am Nachmittag die Verfolgungsrennen der Junioren und Jugendlichen ausgetragen. Dabei holte der Deutsche Skiverband durch Johannes Kühn eine erneute Goldmedaille.

Kühn nicht zu schlagen
Als Zweiter gestartet schob sich der 19-jährige Tüßlinger Johannes Kühn schon nach dem zweiten Schießen an seinem Teamkollegen Tom Barth vorbei und gab die Führung nicht wieder her. Dem schnellen Sportler vom WSV Reit im Winkl reichte die achte Laufzeit, um bei zwei Schießfehlern den Titel zu gewinnen. Hinter dem Bayern, der mit einer starken Schlussrunde seinen Vorsprung noch auf eine halbe Minute ausbaute, sicherte sich der Franzose Ludwig Ehrhart diesmal die Silbermedaille. Bronze ging mit vier Strafrunden noch an den Sprint-Weltmeister Tom Barth, der den Norweger Erlend Bjoentegaard, Simon Desthieux aus Frankreich sowie den Russen Viacheslav Akimov auf der Schlussrunde nicht mehr näherkommenließ.

Doll mit Laufbestzeit in die Top10
Ein starkes Rennen zeigte auch der Schwarzwälder Benedikt Doll, der von seiner Laufbestzeit profitierte. So konnte sich der Breitnauer auch fünf Fehler am Schießstand leisten und sich dennoch bis auf den neunten Rang knapp vor dem Schweizer Serafin Wiestner nach vorn schieben. Ebenfalls einen tollen Wettkampf lieferte auch Tobias Hermann ab. Der 19-jährige Schwarzwälder vom SC Gütenbach musste nur zwei Schießfehler hinnehmen und kam als guter 14. in die Wertung.

Bartscher wird Vierter in Jugend-Verfolgung
Im Jagdrennen der männlichen Jugend war mit Steffen Bartscher wieder ein deutscher Skijäger vertreten. Der Winterberger lieferte über weite Strecken ein erstklassiges Rennen, verpatzte lediglich das dritte Schießen mit drei Strafrunden völlig. So waren die Podestplätze nicht mehr zu erreichen, die wie im Sprint an Maxim Tsvetkov, Vetle Christiansen und Alexandr Loginov gingen. Durch eine erstklassige Schlussrunde konnte der Sauerländer jedoch immerhin noch Alexander Chernyshov einholen und im Zielsprint hinter sich lassen. Der Österreicher Alexander Jakob schob sich nach einer tollen Aufholjagd noch von 33 auf zwölf nach vorn.

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