Magdalena Neuner stürmt trotz einer Woche Krankheit zum Sprintsieg in Kontiolahti
XC-Ski Redaktion am 11.02.2012 - 13:44 Uhr

© Manzoni/NordicFocus
Magdalena Neuner hat es wieder allen gezeigt und sich trotz einer Strafrunde den Sieg im Sprintrennen in Kontiolahti geholt. Sie siegte vor Kaisa Mäkäräinen und Darya Domracheva.
Nichts kann Magdalena Neuner aufhalten: Weder eine Strafrunde noch eine Woche krankheitsbedingt im Bett zu verbringen oder eine morgendliche Dopingkontrolle, die dafür sorgte, dass sie zu Fuß ohne Ski und Waffe zum Stadion gehen musste und sie dadurch später unkonzentriert ins Rennen startete. "Ich habe mich am Anfang gar nicht so sehr auf den Wettkampf konzentrieren können, weil ich Dopingkontrolle gehabt habe am Morgen. Ich musste dann zwei Kilometer zu Fuß hierhergehen, hatte kein Gewehr und keine Schuhe und es war alles ein bisschen aufregend vor dem Wettkampf und ich hatte gar keine Zeit, mir Gedanken zu machen. Das war vielleicht ganz gut", meinte sie. Die Wallgauerin ließ sich von nichts aus der Ruhe bringen, setzte gleich den ersten Schuss daneben und legte die zweitschnellste Laufzeit (19,7 Sekunden hinter Domracheva) in den finnischen Schnee. Sie gewann mit 12,3 Sekunden Vorsprung vor der Lokalmatadorin Kaisa Mäkäräinen mit ebenfalls einem Schießfehler und Darya Domracheva, die sogar zweimal in die Strafrunde musste. "Ich wäre besser gewesen, wenn ich nicht krank gewesen wäre und hätte trainieren können, aber ich bin schon überrascht, dass es so gut gelaufen ist. Ich habe ja die ganze Woche über gar nichts gemacht und habe nur im Bett gelegen. Was mir aber zeigt, dass es die richtige Entscheidung war, sich auszukurieren und den Massenstart in Oslo auszulassen. Ich bin heute mit einem Sieg dafür belohnt worden", so Neuner. Rang vier ging an die fehlerfrei schießende Olga Zaitseva vor Anastasiya Kuzmina (zwei Fehler).
Zwei tolle Ergebnisse fuhren auch Miriam Gössner und Tina Bachmann als Sechste und Achte ein, die schon gestern in der Staffel gut zurechtgekommen waren. Diesmal schoss Gössner zum zweiten Mal in ihrer Karriere fehlerfrei, konnte aber wie immer in dieser Saison wegen des Trainingsrückstands durch ihre schwere Bauch-OP im Sommer nicht an ihre gewohnte Laufform aus den letzten Jahren anknüpfen. Auch Tina Bachmann ist inzwischen in der Lage, ihre Trainingsleistungen auch im Wettkampf zu zeigen, so dass beide mit dem heutigen Ergebnis mehr als zufrieden sein können. Andrea Henkel patzte stehend zweimal und musste sich mit Rang 16 begnügen. Franziska Hildebrand, die ebenfalls wie Neuner in der letzten Woche kränkelte, kam bei zwei Strafrunden und fast drei Minuten Rückstand über Rang 45 nicht hinaus, Sabrina Buchholz war sogar noch eine halbe Minute langsamer unterwegs und wurde 58.
Neuner nicht zu schlagen
Nichts kann Magdalena Neuner aufhalten: Weder eine Strafrunde noch eine Woche krankheitsbedingt im Bett zu verbringen oder eine morgendliche Dopingkontrolle, die dafür sorgte, dass sie zu Fuß ohne Ski und Waffe zum Stadion gehen musste und sie dadurch später unkonzentriert ins Rennen startete. "Ich habe mich am Anfang gar nicht so sehr auf den Wettkampf konzentrieren können, weil ich Dopingkontrolle gehabt habe am Morgen. Ich musste dann zwei Kilometer zu Fuß hierhergehen, hatte kein Gewehr und keine Schuhe und es war alles ein bisschen aufregend vor dem Wettkampf und ich hatte gar keine Zeit, mir Gedanken zu machen. Das war vielleicht ganz gut", meinte sie. Die Wallgauerin ließ sich von nichts aus der Ruhe bringen, setzte gleich den ersten Schuss daneben und legte die zweitschnellste Laufzeit (19,7 Sekunden hinter Domracheva) in den finnischen Schnee. Sie gewann mit 12,3 Sekunden Vorsprung vor der Lokalmatadorin Kaisa Mäkäräinen mit ebenfalls einem Schießfehler und Darya Domracheva, die sogar zweimal in die Strafrunde musste. "Ich wäre besser gewesen, wenn ich nicht krank gewesen wäre und hätte trainieren können, aber ich bin schon überrascht, dass es so gut gelaufen ist. Ich habe ja die ganze Woche über gar nichts gemacht und habe nur im Bett gelegen. Was mir aber zeigt, dass es die richtige Entscheidung war, sich auszukurieren und den Massenstart in Oslo auszulassen. Ich bin heute mit einem Sieg dafür belohnt worden", so Neuner. Rang vier ging an die fehlerfrei schießende Olga Zaitseva vor Anastasiya Kuzmina (zwei Fehler).
Gössner und Bachmann überraschen
Zwei tolle Ergebnisse fuhren auch Miriam Gössner und Tina Bachmann als Sechste und Achte ein, die schon gestern in der Staffel gut zurechtgekommen waren. Diesmal schoss Gössner zum zweiten Mal in ihrer Karriere fehlerfrei, konnte aber wie immer in dieser Saison wegen des Trainingsrückstands durch ihre schwere Bauch-OP im Sommer nicht an ihre gewohnte Laufform aus den letzten Jahren anknüpfen. Auch Tina Bachmann ist inzwischen in der Lage, ihre Trainingsleistungen auch im Wettkampf zu zeigen, so dass beide mit dem heutigen Ergebnis mehr als zufrieden sein können. Andrea Henkel patzte stehend zweimal und musste sich mit Rang 16 begnügen. Franziska Hildebrand, die ebenfalls wie Neuner in der letzten Woche kränkelte, kam bei zwei Strafrunden und fast drei Minuten Rückstand über Rang 45 nicht hinaus, Sabrina Buchholz war sogar noch eine halbe Minute langsamer unterwegs und wurde 58.
Weiterführende Informationen:
| Ergebnis: Biathlon-Weltcup Kontiolahti (FIN) Sprint Damen |
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