Martin Fourcade feiert in Kontiolahti dritten Saisonsieg
XC-Ski Redaktion am 11.02.2012 - 11:56 Uhr

© Manzoni/NordicFocus
Nach dem Erfolg seiner Teamkollegen am Freitag in der Mixed-Staffel hat Martin Fourcade auch den Sieg im Herrensprint nach Frankreich geholt. Er gewann vor Timofey Lapshin und Benjamin Weger und übernahm die Führung im Gesamtweltcup.
Mit der Startnummer eins feierte Martin Fourcade quasi einen Start-Ziel-Sieg und gewann trotz einer Strafrunde knapp vor Timofey Lapshin und Benjamin Weger. Beide blieben fehlerfrei und lagen im Ziel nur 0,8 und 1,6 Sekunden hinter dem Sieger. "Heute lief es ganz gut. Ich hatte Startnummer eins und musste gegen mich selbst kämpfen, weil ich keine Zeiten von anderen hatte. Es war sehr schwer am Anfang der Woche mit der Kälte, aber jetzt jetzt war es schon okay", meinte Fourcade. Lapshin schaffte mit sicherer Schießleistung das zweite Podium seiner Karriere, für den drittplatzierten Schweizer ist das inzwischen keine Überraschung mehr: "Erwartet hatte ich so ein Ergebnis nicht: Ich habe gewusst, läuferisch bin ich gut drauf und Liegendschießen passt auch. Das Einzige, was nicht immer klappt, ist das Stehendschießen und da habe ich im Training den Fokus drauf gesetzt und das hat geklappt und dann landet man sehr weit vorn." Ole Einar Bjoerndalen wurde mit einem Schießfehler guter Vierter, vergab aber mit seiner Strafrunde im letzten Schießen den langersehnten Sieg, um die ständig meckernde norwegische Presse zu besänftigen. Lowell Bailey und Russell Currier bestätigten ihren Aufwärtstrend im Team mit Rang fünf und sechs, für den jungen Currier war es schon der zweite sechste Platz in diesem Winter. Dmitry Malyshko aus Russland wurde Siebter vor Christoph Sumann, mit Tim Burke landete ein dritter Amerikaner auf Rang 13.
Daniel Böhm hat sich mit einem tollen Sprintrennen ins Gespräch für eine WM-Nominierung gebracht. Der Niedersachse blieb fehlerfrei am Schießstand und verpasste die volle WM-Norm als Neunter nur hauchdünn. "Die WM-Quali war grundsätzlich nebensächlich. Man versucht in so einem Wettkampf eine gute Leistung zu bringen und wenn dann so eine Leistung bei rauskommt ist es schön, wenn dann eventuell noch so eine WM-Norm rausspringt. Ich bin erstmal froh, fehlerfei am Schießstand geblieben zu sein. Im Laufen geht es ziemlich schwer, bei dem kalten Wetter das Laufgefühl zu finden. Im Endeffekt bin ich natürlich sehr zufrieden", meinte der Oberharzer und auch Trainer Mark Kirchner fand nur lobende Worte: "Mit Daniels Leistung kann man sehr zufrieden sein. Er ist fehlerfrei am Schießstand geblieben und die ersten Zehn sind innerhalb von 20 Sekunden und da ist absolut Tuchfühlung vorhanden. Damit bestätigt er das, was er zur Europameisterschaft gezeigt hat." Bei den Europameisterschaften in Osrblie war Böhm mit zweimal Gold und einmal Bronze sehr erfolgreich gewesen. Von den übrigen DSV-Skijägern im dezimierten Herrenteam schafften Erik Lesser als 23. mit zwei Strafrunden und Michael Rösch als 28. nach einem Fehlschuss den Sprung unter die besten 30. Daniel Graf verpasste als 75. nach drei Strafrunden deutlich die Qualifikation für die Verfolgung.
Start-Ziel-Sieg für Fourcade
Mit der Startnummer eins feierte Martin Fourcade quasi einen Start-Ziel-Sieg und gewann trotz einer Strafrunde knapp vor Timofey Lapshin und Benjamin Weger. Beide blieben fehlerfrei und lagen im Ziel nur 0,8 und 1,6 Sekunden hinter dem Sieger. "Heute lief es ganz gut. Ich hatte Startnummer eins und musste gegen mich selbst kämpfen, weil ich keine Zeiten von anderen hatte. Es war sehr schwer am Anfang der Woche mit der Kälte, aber jetzt jetzt war es schon okay", meinte Fourcade. Lapshin schaffte mit sicherer Schießleistung das zweite Podium seiner Karriere, für den drittplatzierten Schweizer ist das inzwischen keine Überraschung mehr: "Erwartet hatte ich so ein Ergebnis nicht: Ich habe gewusst, läuferisch bin ich gut drauf und Liegendschießen passt auch. Das Einzige, was nicht immer klappt, ist das Stehendschießen und da habe ich im Training den Fokus drauf gesetzt und das hat geklappt und dann landet man sehr weit vorn." Ole Einar Bjoerndalen wurde mit einem Schießfehler guter Vierter, vergab aber mit seiner Strafrunde im letzten Schießen den langersehnten Sieg, um die ständig meckernde norwegische Presse zu besänftigen. Lowell Bailey und Russell Currier bestätigten ihren Aufwärtstrend im Team mit Rang fünf und sechs, für den jungen Currier war es schon der zweite sechste Platz in diesem Winter. Dmitry Malyshko aus Russland wurde Siebter vor Christoph Sumann, mit Tim Burke landete ein dritter Amerikaner auf Rang 13.
Daniel Böhm auf dem Weg zur WM
Daniel Böhm hat sich mit einem tollen Sprintrennen ins Gespräch für eine WM-Nominierung gebracht. Der Niedersachse blieb fehlerfrei am Schießstand und verpasste die volle WM-Norm als Neunter nur hauchdünn. "Die WM-Quali war grundsätzlich nebensächlich. Man versucht in so einem Wettkampf eine gute Leistung zu bringen und wenn dann so eine Leistung bei rauskommt ist es schön, wenn dann eventuell noch so eine WM-Norm rausspringt. Ich bin erstmal froh, fehlerfei am Schießstand geblieben zu sein. Im Laufen geht es ziemlich schwer, bei dem kalten Wetter das Laufgefühl zu finden. Im Endeffekt bin ich natürlich sehr zufrieden", meinte der Oberharzer und auch Trainer Mark Kirchner fand nur lobende Worte: "Mit Daniels Leistung kann man sehr zufrieden sein. Er ist fehlerfrei am Schießstand geblieben und die ersten Zehn sind innerhalb von 20 Sekunden und da ist absolut Tuchfühlung vorhanden. Damit bestätigt er das, was er zur Europameisterschaft gezeigt hat." Bei den Europameisterschaften in Osrblie war Böhm mit zweimal Gold und einmal Bronze sehr erfolgreich gewesen. Von den übrigen DSV-Skijägern im dezimierten Herrenteam schafften Erik Lesser als 23. mit zwei Strafrunden und Michael Rösch als 28. nach einem Fehlschuss den Sprung unter die besten 30. Daniel Graf verpasste als 75. nach drei Strafrunden deutlich die Qualifikation für die Verfolgung.
Weiterführende Informationen:
| Ergebnis: Biathlon-Weltcup Kontiolahti (FIN) Sprint Herren |
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