Reaktionen nach der Mixed-Staffel: "Ich hatte gefühlte Tausend Nadelstiche in der Lunge"
XC-Ski Redaktion am 10.02.2012 - 18:45 Uhr

© Manzoni/NordicFocus
Obwohl es extrem kalt in Kontiolahti war, entschied man sich, den Wettkampf zu starten. Alle Athleten hatten schwer gegen die Kälte zu kämpfen. Hier ihre Aussagen nach dem Rennen ...
Auf der Hälfte der letzten Runde habe ich Serguei gesehen und hatte schon meine Bedenken. Aber auf den letzten 50 Metern wusste ich, dass ich siegen würde. Heute war der Tag der Franzosen!
Heute waren alle Elemente wichtig. Kleidung, Skier und die Einstellung. Die Bedingungen waren sehr hart mit einem sehr stumpfen und damit langsamen Schnee. Man musste den Kopf frei haben und voll konzentriert bleiben.
Heute ist es gut für uns gelaufen.
Nach der ersten Runde konnte ich sehen, dass unsere Mannschaft nicht weit weg war von der Spitze. Ich wusste, wenn ich gut Schießen würde, hätten wir gute Chancen.
Es hat mir sehr geholfen, als ich Kuzmina so weit vorne gesehen habe und so habe ich versucht, diese Position halten zu können.
Es hatte gefühlte Tausend Nadelstiche in meiner Lunge. Man bekommt gar keine Luft. Die Pflaster im Gesicht haben mir heute sehr geholfen und ich musste auch eine richtig dicke Schicht Fettcreme draufschmieren, weil ich mir gestern die Nase trotz Tape abgefroren habe. In der Abfahrt hilft nur noch, die Hand vor das Gesicht zu nehmen und dann so schnell wie möglich wieder den Berg hoch, damit man warm wird. Ich habe mich heute für eine ganz, ganz dicken Handschuh entschieden. Ich habe dafür etwas länger gebraucht am Schießstand, aber ich denke, mit dem einen Nachlader bin ich sehr zufrieden.
Das Nachladen war heute nicht einfach, man hat es auch sehen können. Bei mir hat es etwas länger gedauert, aber das lag auch daran, dass ich Fäustlinge benutzt habe und dass man das ganz schwer nur zu fassen kriegt. Das dauert dann einfach ein paar Sekunden länger als normal. Ich bin ruhig zum Schießen gekommen und habe versucht, das ganz entspannt zu machen und ruhig zu bleiben und das ist mir auch sehr gut gelungen. Ich habe nicht nach links und recht geschaut sondern nur auf mich selbst geachtet. Beim Stehendschießen waren beide Fehler nicht wirklich weit weg. Die habe ich ein bisschen fallenlassen und habe nicht richtig nachgehalten. Ich bin froh, dass die beiden Nachlader noch umgefallen sind. Im Laufen ist es mir sehr schwer gefallen (Anm.: ca 30. Sek. auf Kuzmina verloren). Die Kälte, ich habe nicht wirklich Luft bekommen beim Atmen und ich war ganz steif und es war vom Gefühl her nicht so einfach. Ich glaube, die Anastasiya hat ein sehr gutes Rennen gemacht und ist sehr fit zurzeit. Daher hoffe ich, dass ich das morgen etwas besser machen kann.
Bei der Kälte geht alles ein bisschen schwerer. Das Repetieren, das sind mechanische Systeme. Das Metall wird extrem kalt. Gerade die Hülsen können dann schon im Lauf hängenbleiben und beim Erik... wenn dann die Hektik im Wettkampf noch dazukommt, da wird es dann nicht einfacher. Schade, aber ich denke, heute hatte jeder so ein bisschen Probleme mit der Kälte. Ich habe immer Probleme mit meinen Augen bei der Kälte, das heißt ich habe trockene Bindehäute und bei der Kälte friert dann alles ein bisschen ein. Normal nehme ich da gelhaltige Augentropfen umd das so ein bisschen flüssig zu halten, aber das hat heute scheinbar nicht ausgereicht und so habe ich auf der letzten runde nur noch verschwommen gesehen. Im Laufen ging es heute ziemlich zäh bei mir, ich denke, das ging heute den meisten so. Im Stehendschießen habe ich gleich nach den ersten drei Treffern zu viel Risiko ausgepackt und das hat sich gerächt. Ich bin froh, dass ich ohne Strafrunde durchgekommen bin und insofern war es okay, aber nicht doll.
Vincent Jay (FRA)
Auf der Hälfte der letzten Runde habe ich Serguei gesehen und hatte schon meine Bedenken. Aber auf den letzten 50 Metern wusste ich, dass ich siegen würde. Heute war der Tag der Franzosen!
Jean Gui Beatrix (FRA)
Heute waren alle Elemente wichtig. Kleidung, Skier und die Einstellung. Die Bedingungen waren sehr hart mit einem sehr stumpfen und damit langsamen Schnee. Man musste den Kopf frei haben und voll konzentriert bleiben.
Serguei Sednev (UKR)
Heute ist es gut für uns gelaufen.
Anastasiya Kuzmina (SVK)
Nach der ersten Runde konnte ich sehen, dass unsere Mannschaft nicht weit weg war von der Spitze. Ich wusste, wenn ich gut Schießen würde, hätten wir gute Chancen.
Matej Kazar (SVK)
Es hat mir sehr geholfen, als ich Kuzmina so weit vorne gesehen habe und so habe ich versucht, diese Position halten zu können.
Tina Bachmann (GER)
Es hatte gefühlte Tausend Nadelstiche in meiner Lunge. Man bekommt gar keine Luft. Die Pflaster im Gesicht haben mir heute sehr geholfen und ich musste auch eine richtig dicke Schicht Fettcreme draufschmieren, weil ich mir gestern die Nase trotz Tape abgefroren habe. In der Abfahrt hilft nur noch, die Hand vor das Gesicht zu nehmen und dann so schnell wie möglich wieder den Berg hoch, damit man warm wird. Ich habe mich heute für eine ganz, ganz dicken Handschuh entschieden. Ich habe dafür etwas länger gebraucht am Schießstand, aber ich denke, mit dem einen Nachlader bin ich sehr zufrieden.
Miriam Gössner (GER)
Das Nachladen war heute nicht einfach, man hat es auch sehen können. Bei mir hat es etwas länger gedauert, aber das lag auch daran, dass ich Fäustlinge benutzt habe und dass man das ganz schwer nur zu fassen kriegt. Das dauert dann einfach ein paar Sekunden länger als normal. Ich bin ruhig zum Schießen gekommen und habe versucht, das ganz entspannt zu machen und ruhig zu bleiben und das ist mir auch sehr gut gelungen. Ich habe nicht nach links und recht geschaut sondern nur auf mich selbst geachtet. Beim Stehendschießen waren beide Fehler nicht wirklich weit weg. Die habe ich ein bisschen fallenlassen und habe nicht richtig nachgehalten. Ich bin froh, dass die beiden Nachlader noch umgefallen sind. Im Laufen ist es mir sehr schwer gefallen (Anm.: ca 30. Sek. auf Kuzmina verloren). Die Kälte, ich habe nicht wirklich Luft bekommen beim Atmen und ich war ganz steif und es war vom Gefühl her nicht so einfach. Ich glaube, die Anastasiya hat ein sehr gutes Rennen gemacht und ist sehr fit zurzeit. Daher hoffe ich, dass ich das morgen etwas besser machen kann.
Daniel Böhm (GER)
Bei der Kälte geht alles ein bisschen schwerer. Das Repetieren, das sind mechanische Systeme. Das Metall wird extrem kalt. Gerade die Hülsen können dann schon im Lauf hängenbleiben und beim Erik... wenn dann die Hektik im Wettkampf noch dazukommt, da wird es dann nicht einfacher. Schade, aber ich denke, heute hatte jeder so ein bisschen Probleme mit der Kälte. Ich habe immer Probleme mit meinen Augen bei der Kälte, das heißt ich habe trockene Bindehäute und bei der Kälte friert dann alles ein bisschen ein. Normal nehme ich da gelhaltige Augentropfen umd das so ein bisschen flüssig zu halten, aber das hat heute scheinbar nicht ausgereicht und so habe ich auf der letzten runde nur noch verschwommen gesehen. Im Laufen ging es heute ziemlich zäh bei mir, ich denke, das ging heute den meisten so. Im Stehendschießen habe ich gleich nach den ersten drei Treffern zu viel Risiko ausgepackt und das hat sich gerächt. Ich bin froh, dass ich ohne Strafrunde durchgekommen bin und insofern war es okay, aber nicht doll.
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