Statements nach dem Antholzer Sprint: "Ich habe gemerkt, dass ich gewinnen kann"

XC-Ski Redaktion am 20.01.2012 - 17:35 Uhr
Fredrik Lindström gewinnt vor Evgeny Garanichev und Martin Fourcade
© Manzoni/NordicFocus
Fredrik Lindström und Evgeny Garanichev - zwei Herren, die man nicht auf den ersten beiden Plätzen erwartet hätte. Hier haben wir euch zusammengefasst, was die Athleten auf der Pressekonferenz sagten.


Fredrik Lindström (SWE)

Auf der letzten Runde führte ich mit 15 Sekunden Vorsprung, da habe ich gemerkt, dass ich gewinnen kann. Absolut aufregend, eine riesen Vorstellung von mir. Die Woche nach dem neuen Jahr habe ich viel trainiert und neue Form aufgebaut. Das hier heute war die Krönung mit einem klasse Wettkampf. Morgen habe ich alle Möglichkeiten im Massenstart, ich bin in toller Form. Ich bin so glücklich! Ich hatte einen sehr guten Saisonstart in Östersund aber bin dann in Hochfilzen etwas abgefallen. Aber im neuen Jahr habe ich mich sehr gut gefühlt, sogar besser als vorher. Ich hatte heute ein tolles Gefühl! Meine Form war sehr gut und auch am Schießstand ist es gut gelaufen. Das war ein tolles Gefühl…nach einem solchen Ergebnis weiß ich, dass eine Medaille bei der WM möglich ist. Es ist toll mit Leuten wie Carl Johan Bergman und Björn Ferry zu trainieren. Sie fordern dich jeden Tag. Heute bin ich der Beste im Team!

Evgeny Garanichev (RUS)

Ich bin nicht bei allen Wettkämpfen im Weltcup gestartet, denn wir haben viele gute Athleten in der Mannschaft. Meine Siege beim IBU Cup in Obertilliach haben mir dann weitere Chancen im Weltcup eröffnet. Ich bin kein Star. Ich mache nur meine Arbeit und das, so gut es geht.

Martin Fourcade (FRA)

Mit meiner Saison bin ich sehr zufrieden. Mein Wettkampf heute war fast perfekt. Nur am Schießstand war ich etwas langsam. Für den morgigen Massenstart bin ich sehr zuversichtlich.

Andreas Birnbacher (GER)

In Nove Mesto ging es von Rennen zu Rennen immer besser und ich fühle mich jetzt läuferisch wieder in einer guten Form, das hat man heute gesehen. Ich bin zufrieden mit dem Rennen. Ich bin im Moment läuferisch so gut wie nie. Das Training hat sich ausgezahlt und wenn man um das Podest mitläuft, ist es ein gutes Gefühl. Ich habe die Form nun gehalten und vor der WM haben wir noch eine kurze Trainingsphase und ich denke, dass es möglich ist, da auch eine gute Form zu haben. Der letzte Schuss liegend, da habe ich mich ein bisschen drüber geärgert. Der hätte nicht sein müssen, aber mit 90% Treffer muss man auch mal zufrieden sein. Stehend die Null war relativ schwierig zu schießen in der Höhe, aber darum bin ich froh, dass ich mit 90% durchgekommen bin.

Arnd Peiffer (GER)

Ich bin zufrieden, ich habe das Optimum rausgeholt. Im Laufen habe ich mich nicht so gut gefühlt, gerade auf der letzten Runde ging es schwer. Da hatte ich noch Glück, dass der Flo mit mir mitgelaufen ist. Ich habe ihn noch in der Abfahrt hier und da angeschoben und habe ihm geholfen, aber es war nicht mein bester Lauftag, es war eine ganz schöne Quälerei, aber deswegen bin ich umso zufriedener, wenn man auch an solchen Tagen ein Top10-Ergebnis rausholt. Ich habe schon Ende der ersten Runde gemerkt, dass die Beine relativ schnell zugemacht haben, aber dann wusste ich, dass ich heute mal treffen muss. Aber hintenraus wurde es immer schlimmer und es war extrem schwierig, aber es gibt auch solche Tage.





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