Statements nach den Massenstarts: "Ich wollte schon aussteigen, so schlecht ging es mir"
XC-Ski Redaktion am 05.02.2012 - 18:21 Uhr

© Manzoni/NordicFocus
Andrea Henkel und Andreas Birnbacher haben die Erfolgsserie der deutschen Biathleten auch in den Massenstart mit Rang eins und zwei fortgesetzt. Lest hier, was sie nach dem Rennen sagten ...
Es ist immer schön zu gewinnen. Und es ist schön, wieder vorne dabei zu sein. Es wäre toll, wenn das öfter passieren würde. Mein Stehendschießen ist nun schon recht stabil. Aber ich arbeite immer noch am Liegendschießen.Das war hart, die letzte Runde allein zu laufen. Es ist schwer 30 Sekunden einschätzen zu können. Ich wollte Druck machen und habe es nicht wirklich genießen können, bis ich ins Stadion kam. Ich hatte ein besseres Gefühl als gestern und am Schießstand nur einen Fehler. Nach der Strafrunde hat mich die Tora wieder rangezogen an alle anderen, die Null geschossen hatten und dann war ich wieder dabei. Bei einem Fehler muss man noch nicht verzweifeln, aber man muss natürlich dranbleiben und wenn man dann die Kurve wieder kriegt mit den Nullergebnissen, ist das natürlich sehr motivierend. Ich habe versucht, am Schießstand ruhig zu bleiben, auf der Strecke war es komisch, allein zu sein.
Gestern bin ich eine Runde zu viel gelaufen. Die Scheiben klappen etwas langsam um. Ich habe den Schuss gemacht, der ist nicht sofort umgefallen und dann habe ich nicht mehr geguckt und dann ist der doch noch irgendwann umgefallen. Ich habe es während des Rennens noch nicht realisiert sondern erst später, dass ich eine Strafrunde zu viel gelaufen habe, und dann habe ich mich geärgert.
Nun bin ich wirklich sehr sehr müde, denn das war wirklich harte Arbeit! Ich muss erst einmal zu Atem kommen, selbst 30 Minuten nach dem Wettkampf…ich bin gar nicht mit meinem Schießen zufrieden aber ich gebe nie auf und versuche all die Arbeit, die ich im Sommer und im Herbst getan und investiert habe in jedem Wettkampf abzurufen. Vielleicht sollten wir in Fernsehen eine Warnung für Menschen mit Herzproblemen einblenden mit dem Hinweis: „Achtung, das Verfolgen meiner Wettkämpfe könnte Ihre Gesundheit schädigen!“
Ich habe nie daran gedacht, dass ich aufs Podium kommen könnte, es ist bislang ein sehr schlechtes Jahr gewesen. Ich musste an Darya dran bleiben, denn Ekholm war mit ihr zusammen. Ich hatte Angst mich umzudrehen.
Ich musste hart arbeiten, um nach dem Fehler im ersten Stehend-Anschlag wieder aufzuschließen. Es war gut, dass ich auf der letzten Runde hinter Andi bleiben und so etwas Kraft sparen konnte. Ich habe heute etwas früher überholt als gestern und es hat ziemlich gut geklappt. Ich wollte den norwegischen Fans, die an diesem sehr kalten Wochenende hierher gekommen sind, etwas Besonderes bieten. Es ist alles gut gelaufen… Ich habe dieses Jahr nicht so oft gewonnen wie in anderen Jahren, deshalb war es gut heute zu gewinnen.
Es war ein hartes Rennen für mich. Ich war angeschlagen die ganzen Tage und habe mir überlegt ob ich starten soll oder nicht und bin froh, dass ich es nun gemacht habe. Nach der zweiten Runde dachte ich schon, ich müsste aussteigen, weil es mir so schlecht ging, aber dann bin ich doch wieder so einigermaßen ins Rennen gekommen und ich habe versucht, mein Tempo zu laufen, dass ich einigermaßen konstant durchkomme. Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass ich ihn schlagen kann. Ich habe gemerkt, das er sich schont und dann habe ich versucht, das Tempo hochzuhalten, damit von hinten keiner mehr kommt.
Vor der Saison dachte ich, ich könnte es mal aufs Podium schaffen. Aber so etwas habe ich nicht erwartet. Ich freue mich sehr über meine Resultate.
Andrea Henkel (GER)
Es ist immer schön zu gewinnen. Und es ist schön, wieder vorne dabei zu sein. Es wäre toll, wenn das öfter passieren würde. Mein Stehendschießen ist nun schon recht stabil. Aber ich arbeite immer noch am Liegendschießen.Das war hart, die letzte Runde allein zu laufen. Es ist schwer 30 Sekunden einschätzen zu können. Ich wollte Druck machen und habe es nicht wirklich genießen können, bis ich ins Stadion kam. Ich hatte ein besseres Gefühl als gestern und am Schießstand nur einen Fehler. Nach der Strafrunde hat mich die Tora wieder rangezogen an alle anderen, die Null geschossen hatten und dann war ich wieder dabei. Bei einem Fehler muss man noch nicht verzweifeln, aber man muss natürlich dranbleiben und wenn man dann die Kurve wieder kriegt mit den Nullergebnissen, ist das natürlich sehr motivierend. Ich habe versucht, am Schießstand ruhig zu bleiben, auf der Strecke war es komisch, allein zu sein.
Gestern bin ich eine Runde zu viel gelaufen. Die Scheiben klappen etwas langsam um. Ich habe den Schuss gemacht, der ist nicht sofort umgefallen und dann habe ich nicht mehr geguckt und dann ist der doch noch irgendwann umgefallen. Ich habe es während des Rennens noch nicht realisiert sondern erst später, dass ich eine Strafrunde zu viel gelaufen habe, und dann habe ich mich geärgert.
Darya Domracheva (BLR)
Nun bin ich wirklich sehr sehr müde, denn das war wirklich harte Arbeit! Ich muss erst einmal zu Atem kommen, selbst 30 Minuten nach dem Wettkampf…ich bin gar nicht mit meinem Schießen zufrieden aber ich gebe nie auf und versuche all die Arbeit, die ich im Sommer und im Herbst getan und investiert habe in jedem Wettkampf abzurufen. Vielleicht sollten wir in Fernsehen eine Warnung für Menschen mit Herzproblemen einblenden mit dem Hinweis: „Achtung, das Verfolgen meiner Wettkämpfe könnte Ihre Gesundheit schädigen!“
Teja Gregorin (SLO)
Ich habe nie daran gedacht, dass ich aufs Podium kommen könnte, es ist bislang ein sehr schlechtes Jahr gewesen. Ich musste an Darya dran bleiben, denn Ekholm war mit ihr zusammen. Ich hatte Angst mich umzudrehen.
Emil Svendsen (NOR)
Ich musste hart arbeiten, um nach dem Fehler im ersten Stehend-Anschlag wieder aufzuschließen. Es war gut, dass ich auf der letzten Runde hinter Andi bleiben und so etwas Kraft sparen konnte. Ich habe heute etwas früher überholt als gestern und es hat ziemlich gut geklappt. Ich wollte den norwegischen Fans, die an diesem sehr kalten Wochenende hierher gekommen sind, etwas Besonderes bieten. Es ist alles gut gelaufen… Ich habe dieses Jahr nicht so oft gewonnen wie in anderen Jahren, deshalb war es gut heute zu gewinnen.
Andi Birnbacher (GER)
Es war ein hartes Rennen für mich. Ich war angeschlagen die ganzen Tage und habe mir überlegt ob ich starten soll oder nicht und bin froh, dass ich es nun gemacht habe. Nach der zweiten Runde dachte ich schon, ich müsste aussteigen, weil es mir so schlecht ging, aber dann bin ich doch wieder so einigermaßen ins Rennen gekommen und ich habe versucht, mein Tempo zu laufen, dass ich einigermaßen konstant durchkomme. Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass ich ihn schlagen kann. Ich habe gemerkt, das er sich schont und dann habe ich versucht, das Tempo hochzuhalten, damit von hinten keiner mehr kommt.
Evgeny Garanichev (RUS)
Vor der Saison dachte ich, ich könnte es mal aufs Podium schaffen. Aber so etwas habe ich nicht erwartet. Ich freue mich sehr über meine Resultate.
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