Statements vor dem ersten Weltcup: "Können mit der Vorbereitung ganz zufrieden sein"
XC-Ski Redaktion am 28.11.2011 - 17:19 Uhr
© Manzoni/NordicFocus
Nun geht es bald los. Die Weltcupsaison beginnt. Wie ist die Einschätzung des Trainers und der Sportler selbst?
"Auch wenn uns Frau Holle in diesem Jahr ein bisschen im Stich gelassen hat, können wir mit der Vorbereitungen eigentlich ganz zufrieden sein. Die Strecke in Munio war nicht sehr lang, aber wir konnten ordentlich trainieren. Und das war in diesem Herbst ja nur an wenigen Orten in Europa möglich.
Wenig krankheitsbedingte Ausfälle
Glücklicherweise hatten wir sowohl bei den Damen als auch bei den Herren in den vergangenen Wochen nur wenig krankheitsbedingte Ausfälle. Nur Kathrin Hitzer konnte wegen eines Infekts leider nicht mit ins Trainingslager nach Finnland und wird deshalb in Östersund noch nicht mit dabei sein. Andrea Henkel hatte immer wieder leichte Beschwerden. Wir sind allerdings ganz zuversichtlich, dass sich dies im Wettkampf nicht negativ bemerkbar macht. Sehr erfreulich wiederum ist, dass Michi Greis nach seiner Verletzung so schnell wieder zurück kam.
Einsatzkonzeption
Auch Lena Neuner wird nach zwei Jahren erstmals wieder beim Weltcup-Auftakt dabei sein. Sie trainierte zuletzt in Obertilliach und scheint in guter Verfassung zu sein.
Was uns ebenfalls freut, sind die Entwicklungen von Michael Rösch und Daniel Graf. Beide haben sich über gute Leistungen wieder ins Team zurückgekämpft. Daniel wird schon in Östersund zum Einsatz kommen, Michael hat für Hochfilzen einen Startplatz sicher. Auch Simon Schempp ist nach seinen gesundheitlichen Problemen wieder zurück im Team.
Ich denke, wir haben wieder eine schlagkräftige Mannschaft mit einigen erfahrenen Athletinnen und Athleten und ein paar jüngeren, die nun immer mehr nach vorne rücken werden.
Weiter Weg bis zu den Heim-Weltmeisterschaften
Unser großes Ziel sind natürlich die Heim-Weltmeisterschaften in Ruhpolding. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Aber natürlich wollen wir versuchen, dass wir bereits in den ersten Weltcups mit ordentlichen Leistungen dabei sind."
"Die Woche in Obertilliach war wirklich ein Super-Abschluss der Saisonvorbereitung. Ich glaube, die hatten dort neun Schneekanonen im Einsatz, so dass wir eine sehr gute Drei-Kilometer-Runde zur Verfügung hatten. Es hat mir richtig Spaß gemacht, endlich mal wieder draußen auf Schnee zu trainieren.
300 Schneekilometer in den Beinen
Alles in allem dürfte ich jetzt so etwa 300 Schneekilometer in den Beinen haben - das Training in der Halle mitgezählt. Besonders gefreut hat mich, dass ich in Obertilliach mit Kathrin Hitzer zusammentrainieren konnte. Kathrin konnte ja wegen eine Infekts nicht mit nach Munio. Und deshalb haben wir uns in der letzten Woche zusammengeschlossen. Das war perfekt.
Schön, dass ich jetzt endlich mal wieder in Östersund dabei bin. Klar will ich am liebsten gleich von Anfang an vorne mitlaufen. Aber die ersten Rennen sind für mich auch immer erst einmal dazu da, zu schauen, wie es geht und was die anderen so machen."
"An meine leichten Leistenbeschwerden habe ich mich mittlerweile fast schon gewöhnt. Das geht ja jetzt seit einigen Monaten so. An manchen Tagen kann ich zwar fast gar nicht mehr laufen, aber das ist glücklicherweise nicht sehr oft der Fall. Und bis jetzt ging das auch immer wieder ganz schnell weg. Von daher bin ich nicht übermäßig besorgt.
Direkt nach Östersund
Nach dem Lehrgang in Munio bin ich – wie die vergangenen vier Jahre auch – erst gar nicht nach Hause gefahren, sondern gleich weiter nach Östersund. Damit habe ich ganz gute Erfahrungen gemacht. Und diesmal habe ich auch gleich noch die Chance genutzt, beim IBU-Cup ein paar zusätzliche Rennkilometer auf Schnee zu sammeln.
Habe normale Form
Ich denke, ich bin in einer relativ normalen Form. Nicht schlecht, aber sicherlich noch nicht top! Die Top-Form hebe ich mir diesmal hoffentlich für die WM auf. Aber ich will zum Start schon gleich mal ein paar gute Rennen machen."
"Die ersten Wettkämpfe sind für mich in den vergangen Jahren immer ein wenig zäh gewesen. Ich brauche ganz offensichtlich erst einmal ein paar Rennen, um richtig reinzukommen. Von daher gehe ich in Östersund nicht mit übertriebenen Erwartungen an den Start.
Alles im grünen Bereich
Ich bin aber mit der Vorbereitung ganz zufrieden. Auch wenn wir in Munio vielleicht nicht die allerbesten Bedingungen hatten. Aber die Runde, die uns zur Verfügung stand, war richtig gut und wir konnten eigentlich all das trainieren, was wir wollten. Von daher ist trainingstechnisch alles im grünen Bereich. Die letzte Woche war ich noch einmal für einige Tage daheim im Harz und habe auf Rollerski ein paar Einheiten trainiert.
Im Weltcup richtig Tritt fassen
Das große Ziel ist in diesem Jahr logischerweise die WM in Ruhpolding! Die Chance, bei einer Heim-WM dabei zu sein, hat man ja als Sportler nicht so häufig. Aber wie gesagt: erst einmal will ich im Weltcup richtig Tritt fassen. Ich möchte mich auf jeden Fall im Gesamtweltcup wieder vernünftig platzieren. Das heißt: Es wäre schön, wenn es am Ende wieder ein Platz unter den Top-10 wäre."
"Eigentlich bin ich ganz zufrieden, wie ich zur Zeit drauf bin. Ich habe in den Testwettkämpfen zwar noch keine Bäume ausgerissen, aber das konnte man nach der Verletzung auch nicht wirklich erwarten.
Eigentlich keine Einschränkungen mehr
Wichtig ist, dass ich wieder gut trainieren konnte. Nur beim Joggen muss ich noch ein wenig aufpassen, darf es nicht übertreiben. Sonst habe ich eigentlich keine Einschränkungen mehr. Jetzt muss ich einfach mal abwarten, wie ich in die Rennen reinkomme. Ich gehe das Ganze relativ entspannt an. Gut ist, dass es nicht so kalt ist. Das macht den Einstand für mich schon mal etwas leichter.
Gute Trainingsbedingungen in Ruhpolding
Nach Munio habe ich noch zweimal in Ruhpolding trainiert. Auf Schnee! Nachdem das Schneedepot aus dem vergangenen Jahr ausgelegt wurde, hatten wir dort eine gute Drei-Kilometer-Runde."
Bundestrainer Uwe Müßiggang:
"Auch wenn uns Frau Holle in diesem Jahr ein bisschen im Stich gelassen hat, können wir mit der Vorbereitungen eigentlich ganz zufrieden sein. Die Strecke in Munio war nicht sehr lang, aber wir konnten ordentlich trainieren. Und das war in diesem Herbst ja nur an wenigen Orten in Europa möglich.
Wenig krankheitsbedingte Ausfälle
Glücklicherweise hatten wir sowohl bei den Damen als auch bei den Herren in den vergangenen Wochen nur wenig krankheitsbedingte Ausfälle. Nur Kathrin Hitzer konnte wegen eines Infekts leider nicht mit ins Trainingslager nach Finnland und wird deshalb in Östersund noch nicht mit dabei sein. Andrea Henkel hatte immer wieder leichte Beschwerden. Wir sind allerdings ganz zuversichtlich, dass sich dies im Wettkampf nicht negativ bemerkbar macht. Sehr erfreulich wiederum ist, dass Michi Greis nach seiner Verletzung so schnell wieder zurück kam.
Einsatzkonzeption
Auch Lena Neuner wird nach zwei Jahren erstmals wieder beim Weltcup-Auftakt dabei sein. Sie trainierte zuletzt in Obertilliach und scheint in guter Verfassung zu sein.
Was uns ebenfalls freut, sind die Entwicklungen von Michael Rösch und Daniel Graf. Beide haben sich über gute Leistungen wieder ins Team zurückgekämpft. Daniel wird schon in Östersund zum Einsatz kommen, Michael hat für Hochfilzen einen Startplatz sicher. Auch Simon Schempp ist nach seinen gesundheitlichen Problemen wieder zurück im Team.
Ich denke, wir haben wieder eine schlagkräftige Mannschaft mit einigen erfahrenen Athletinnen und Athleten und ein paar jüngeren, die nun immer mehr nach vorne rücken werden.
Weiter Weg bis zu den Heim-Weltmeisterschaften
Unser großes Ziel sind natürlich die Heim-Weltmeisterschaften in Ruhpolding. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Aber natürlich wollen wir versuchen, dass wir bereits in den ersten Weltcups mit ordentlichen Leistungen dabei sind."
Magdalena Neuner:
"Die Woche in Obertilliach war wirklich ein Super-Abschluss der Saisonvorbereitung. Ich glaube, die hatten dort neun Schneekanonen im Einsatz, so dass wir eine sehr gute Drei-Kilometer-Runde zur Verfügung hatten. Es hat mir richtig Spaß gemacht, endlich mal wieder draußen auf Schnee zu trainieren.
300 Schneekilometer in den Beinen
Alles in allem dürfte ich jetzt so etwa 300 Schneekilometer in den Beinen haben - das Training in der Halle mitgezählt. Besonders gefreut hat mich, dass ich in Obertilliach mit Kathrin Hitzer zusammentrainieren konnte. Kathrin konnte ja wegen eine Infekts nicht mit nach Munio. Und deshalb haben wir uns in der letzten Woche zusammengeschlossen. Das war perfekt.
Schön, dass ich jetzt endlich mal wieder in Östersund dabei bin. Klar will ich am liebsten gleich von Anfang an vorne mitlaufen. Aber die ersten Rennen sind für mich auch immer erst einmal dazu da, zu schauen, wie es geht und was die anderen so machen."
Andrea Henkel:
"An meine leichten Leistenbeschwerden habe ich mich mittlerweile fast schon gewöhnt. Das geht ja jetzt seit einigen Monaten so. An manchen Tagen kann ich zwar fast gar nicht mehr laufen, aber das ist glücklicherweise nicht sehr oft der Fall. Und bis jetzt ging das auch immer wieder ganz schnell weg. Von daher bin ich nicht übermäßig besorgt.
Direkt nach Östersund
Nach dem Lehrgang in Munio bin ich – wie die vergangenen vier Jahre auch – erst gar nicht nach Hause gefahren, sondern gleich weiter nach Östersund. Damit habe ich ganz gute Erfahrungen gemacht. Und diesmal habe ich auch gleich noch die Chance genutzt, beim IBU-Cup ein paar zusätzliche Rennkilometer auf Schnee zu sammeln.
Habe normale Form
Ich denke, ich bin in einer relativ normalen Form. Nicht schlecht, aber sicherlich noch nicht top! Die Top-Form hebe ich mir diesmal hoffentlich für die WM auf. Aber ich will zum Start schon gleich mal ein paar gute Rennen machen."
Arnd Peiffer:
"Die ersten Wettkämpfe sind für mich in den vergangen Jahren immer ein wenig zäh gewesen. Ich brauche ganz offensichtlich erst einmal ein paar Rennen, um richtig reinzukommen. Von daher gehe ich in Östersund nicht mit übertriebenen Erwartungen an den Start.
Alles im grünen Bereich
Ich bin aber mit der Vorbereitung ganz zufrieden. Auch wenn wir in Munio vielleicht nicht die allerbesten Bedingungen hatten. Aber die Runde, die uns zur Verfügung stand, war richtig gut und wir konnten eigentlich all das trainieren, was wir wollten. Von daher ist trainingstechnisch alles im grünen Bereich. Die letzte Woche war ich noch einmal für einige Tage daheim im Harz und habe auf Rollerski ein paar Einheiten trainiert.
Im Weltcup richtig Tritt fassen
Das große Ziel ist in diesem Jahr logischerweise die WM in Ruhpolding! Die Chance, bei einer Heim-WM dabei zu sein, hat man ja als Sportler nicht so häufig. Aber wie gesagt: erst einmal will ich im Weltcup richtig Tritt fassen. Ich möchte mich auf jeden Fall im Gesamtweltcup wieder vernünftig platzieren. Das heißt: Es wäre schön, wenn es am Ende wieder ein Platz unter den Top-10 wäre."
Michael Greis:
"Eigentlich bin ich ganz zufrieden, wie ich zur Zeit drauf bin. Ich habe in den Testwettkämpfen zwar noch keine Bäume ausgerissen, aber das konnte man nach der Verletzung auch nicht wirklich erwarten.
Eigentlich keine Einschränkungen mehr
Wichtig ist, dass ich wieder gut trainieren konnte. Nur beim Joggen muss ich noch ein wenig aufpassen, darf es nicht übertreiben. Sonst habe ich eigentlich keine Einschränkungen mehr. Jetzt muss ich einfach mal abwarten, wie ich in die Rennen reinkomme. Ich gehe das Ganze relativ entspannt an. Gut ist, dass es nicht so kalt ist. Das macht den Einstand für mich schon mal etwas leichter.
Gute Trainingsbedingungen in Ruhpolding
Nach Munio habe ich noch zweimal in Ruhpolding trainiert. Auf Schnee! Nachdem das Schneedepot aus dem vergangenen Jahr ausgelegt wurde, hatten wir dort eine gute Drei-Kilometer-Runde."
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