Portrait - Simon Eder (AUT)
Biathlon2b Redaktion am 31.03.2009 - 11:24 Uhr
Für Simon Eder war die Saison 2008/2009 die erfolgreichste seiner bisherigen Laufbahn. Der 26-jährige Österreicher gewann bei der Weltmeisterschaft in Pyeong Chang Silber mit seinen Staffelkollegen und krönte die Saison mit dem ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere.
Steckbrief
Geburtsdatum: 23. Februar 1983
Geburtsort: Zell am See
Beruf: Soldat
Biathlon seit: 1995
Trainer: Alfred Eder
Verein: HSV Saalfelden
Mit 15 Jahren schon im Nationalkader
Simon Eder, Sportsoldat aus Saalfelden läuft für den dort ansässigen Verein. Trainiert wird er beim HSV Saalfelden von seinem Vater und ehemaligen Weltklassebiathlet Alfred Eder. Im Alter von zwölf Jahren fing Simon mit dem Biathlonsport an. Drei Jahre später schaffte er es schon in den österreichischen Nationalkader. Den Startschuss seiner internationalen Karriere lieferte Simon mit einer Goldmedaille im Einzel bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2002 in Ridnaun. Zu Beginn der Saison 2002/2003 sicherte er sich drei Siege bei Europacup-Rennen in Obertilliach, einmal im Sprint und zweimal in der Verfolgung.
Erstes Weltcup-Rennen in Ruhpolding
Dank dieser Topleistungen durfte er in derselben Saison zum ersten Mal Luft bei einem Weltcup-Rennen im Sprint in Ruhpolding schnuppern, beendete dieses jedoch nicht. Die nächsten Erfolge fuhr Simon bei den Europameisterschaften in Forni Avoltri ein. Dort gewann er einmal Gold im Sprint und Silber in der Verfolgung. Die beiden nachfolgenden Jahre konnte Simon nicht ganz an seine bis dato gezeigten Leistungen anknüpfen, erlief sich aber dennoch einen dritten Rang im Sprint bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2004 in Haute Maurienne. Seit Beginn der Saison 2006/2007 gehört Simon zum Aufgebot der Österreichischen Weltcup-Mannschaft. In Hochfilzen gelang ihm zum ersten Mal der Sprung in die Punkteränge, nachdem er auf Platz 22 das Verfolgungsrennen beendet hatte. Bei seiner ersten Weltmeisterschaft in Antholz 2007 sicherte er sich mit der Staffel den sechsten Platz.
Endgültiger Durchbruch
Seit der Saison 2007/2008 ist Simon aus der Weltspitze nicht mehr wegzudenken. Viermal platzierte er sich unter die besten Zehn des Weltcups und konnte das Jahr als 18. der Gesamtwertung abschließen. Bei der Weltmeisterschaft in Östersund 2008 startete er in fünf Rennen und verpasste mit der Staffel als Vierter nur knapp die Medaillenränge. In der nachfolgenden Saison 2008/2009 bestätigte Simon seine Form. Zusätzlich zu seinen Erfolgen in der Staffel erkämpfte er sich fünf Podiumsplätze im Weltcup. In Antholz wurde er Zweiter in der Verfolgung und sicherte sich im norwegischen Trondheim einmal den dritten Rang und zweimal Platz zwei. Als krönenden Abschluss siegte er beim letzten Saisonrennen im russischen Khanty-Mansiysk im Massenstart und feierte damit seinen ersten Weltcup-Triumph überhaupt.
Erfolge
Weltmeisterschaften:
- 2. Platz Staffel 2009 (Pyeong Chang)
- 4. Platz Staffel 2008 (Östersund)
- 6. Platz Staffel 2007 (Antholz)
- 8. Platz Sprint 2008 (Pyeong Chang)
- 8. Platz Massenstart 2008 (Pyeong Chang)
Weltcup:
- 1. Platz Massenstart 2008/2009 (Khanty-Mansiyk)
- 2. Platz Verfolgung 2008/2009 (Antholz)
- 2. Platz Verfolgung 2008/2009 (Trondheim)
- 2. Platz Massenstart 2008/2009 (Trondheim)
- 3. Platz Sprint 2008/2009 (Trondheim)
- 5. Platz Einzel 2008/2009 (Vancouver)
- 7. Platz Massenstart 2007/2008 (Holmenkollen)
- 7. Platz Sprint 2007/2008 (Pyeong Chang)
- 8. Platz Verfolgung 2007/2008 (Holmenkollen)
- 9. Platz Sprint 2007/2008 (Antholz)
Junioren-Weltmeisterschaften:
- 1. Platz Einzel 2002 (Ridnaun)
- 3. Platz Sprint 2004 (Haute Maurienne)
- 4. Platz Einzel 2004 (Haute Maurienne)
Junioren-Europameisterschaften:
- 1. Platz Sprint 2003 (Forni Avoltri)
- 2. Platz Verfolgung 2003 (Forni Avoltri)
Stand: April 2009
Steckbrief
Geburtsdatum: 23. Februar 1983
Geburtsort: Zell am See
Beruf: Soldat
Biathlon seit: 1995
Trainer: Alfred Eder
Verein: HSV Saalfelden
Mit 15 Jahren schon im Nationalkader
Simon Eder, Sportsoldat aus Saalfelden läuft für den dort ansässigen Verein. Trainiert wird er beim HSV Saalfelden von seinem Vater und ehemaligen Weltklassebiathlet Alfred Eder. Im Alter von zwölf Jahren fing Simon mit dem Biathlonsport an. Drei Jahre später schaffte er es schon in den österreichischen Nationalkader. Den Startschuss seiner internationalen Karriere lieferte Simon mit einer Goldmedaille im Einzel bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2002 in Ridnaun. Zu Beginn der Saison 2002/2003 sicherte er sich drei Siege bei Europacup-Rennen in Obertilliach, einmal im Sprint und zweimal in der Verfolgung.
Erstes Weltcup-Rennen in Ruhpolding
Dank dieser Topleistungen durfte er in derselben Saison zum ersten Mal Luft bei einem Weltcup-Rennen im Sprint in Ruhpolding schnuppern, beendete dieses jedoch nicht. Die nächsten Erfolge fuhr Simon bei den Europameisterschaften in Forni Avoltri ein. Dort gewann er einmal Gold im Sprint und Silber in der Verfolgung. Die beiden nachfolgenden Jahre konnte Simon nicht ganz an seine bis dato gezeigten Leistungen anknüpfen, erlief sich aber dennoch einen dritten Rang im Sprint bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2004 in Haute Maurienne. Seit Beginn der Saison 2006/2007 gehört Simon zum Aufgebot der Österreichischen Weltcup-Mannschaft. In Hochfilzen gelang ihm zum ersten Mal der Sprung in die Punkteränge, nachdem er auf Platz 22 das Verfolgungsrennen beendet hatte. Bei seiner ersten Weltmeisterschaft in Antholz 2007 sicherte er sich mit der Staffel den sechsten Platz.
Endgültiger Durchbruch
Seit der Saison 2007/2008 ist Simon aus der Weltspitze nicht mehr wegzudenken. Viermal platzierte er sich unter die besten Zehn des Weltcups und konnte das Jahr als 18. der Gesamtwertung abschließen. Bei der Weltmeisterschaft in Östersund 2008 startete er in fünf Rennen und verpasste mit der Staffel als Vierter nur knapp die Medaillenränge. In der nachfolgenden Saison 2008/2009 bestätigte Simon seine Form. Zusätzlich zu seinen Erfolgen in der Staffel erkämpfte er sich fünf Podiumsplätze im Weltcup. In Antholz wurde er Zweiter in der Verfolgung und sicherte sich im norwegischen Trondheim einmal den dritten Rang und zweimal Platz zwei. Als krönenden Abschluss siegte er beim letzten Saisonrennen im russischen Khanty-Mansiysk im Massenstart und feierte damit seinen ersten Weltcup-Triumph überhaupt.
Erfolge
Weltmeisterschaften:
- 2. Platz Staffel 2009 (Pyeong Chang)
- 4. Platz Staffel 2008 (Östersund)
- 6. Platz Staffel 2007 (Antholz)
- 8. Platz Sprint 2008 (Pyeong Chang)
- 8. Platz Massenstart 2008 (Pyeong Chang)
Weltcup:
- 1. Platz Massenstart 2008/2009 (Khanty-Mansiyk)
- 2. Platz Verfolgung 2008/2009 (Antholz)
- 2. Platz Verfolgung 2008/2009 (Trondheim)
- 2. Platz Massenstart 2008/2009 (Trondheim)
- 3. Platz Sprint 2008/2009 (Trondheim)
- 5. Platz Einzel 2008/2009 (Vancouver)
- 7. Platz Massenstart 2007/2008 (Holmenkollen)
- 7. Platz Sprint 2007/2008 (Pyeong Chang)
- 8. Platz Verfolgung 2007/2008 (Holmenkollen)
- 9. Platz Sprint 2007/2008 (Antholz)
Junioren-Weltmeisterschaften:
- 1. Platz Einzel 2002 (Ridnaun)
- 3. Platz Sprint 2004 (Haute Maurienne)
- 4. Platz Einzel 2004 (Haute Maurienne)
Junioren-Europameisterschaften:
- 1. Platz Sprint 2003 (Forni Avoltri)
- 2. Platz Verfolgung 2003 (Forni Avoltri)
Stand: April 2009
Fotoserie: Portrait - Simon Eder (AUT)
Saison |
Gesamt | Einzel | Massenstart | Verfolgung | Sprint | |||||
2011/2012 |
33. | 246 | 9. | 82 | 49. | 11 | 37. | 60 | 31. | 93 |
2010/2011 |
11. | 582 | 18. | 73 | 13. | 117 | 5. | 183 | 11. | 209 |
2009/2010 |
9. | 624 | 18. | 67 | 10. | 137 | 2. | 196 | 11. | 224 |
2008/2009 |
11. | 581 | 36. | 40 | 4. | 176 | 6. | 186 | 16. | 179 |
2007/2008 |
16. | 513 | 8. | 81 | 19. | 106 | 17. | 155 | 18. | 171 |
2006/2007 |
75. | 89 | 51. | 18 | 52. | 29 | 55. | 42 | ||
grau = Weltcup-Punkte
Simon Eder: Aktuelle Ergebnisse
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Olympische Winterspiele 2010
Österreicher wollen Medaille in Vancouver -
Neunter Karriere-Erfolg für Jonsson
Zwei Deutsche auf dem Stockerl -
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Zwei Deutsche auf dem Stockerl -
ÖSV-Staffel in Hochfilzen unschlagbar
Deutsche erreichen Podestplatz hinter Russland -
ÖSV-Staffel in Hochfilzen unschlagbar
Deutsche Biathleten auf Rang drei -
Svendsen gewinnt Verfolgung in Hochfilzen
DSV-Biathleten beim Weltcup chancenlos




Ich bin soo stolz auf euch, dass es mir die Tränen in die Augen drückt !!
Ihr seid soooo cool !!!